Mülldeponie: Zurück zur grünen Wiese

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Nußdorf/Litzwalchen - Über Jahrzehnte sorgte die Mülldeponie für viel Ärger. Landrat Hermann Steinmaßl setzte am Montag den ersten Spatenstich, um das Kapitel endgültig zu beerdigen.

Endspurt in der Deponie Litzlwalchen. Am Montagmittag fand dort der Spatenstich für die Oberflächenabdichtung des Bauabschnitts 3a statt. Nach der Fertigstellung, die für Herbst diesen Jahres geplant ist, geht damit ein Kapitel zu Ende, das sich Ende der 80er Jahre zu einer "heißen Kiste" entwickelte, wie es Landrat Hermann Steinmaßl in seiner Rede formulierte.

Der rund 15.000 Quadratmeter große Bauabschnitt 3a in der Deponie wurde 1994 speziell für nichtbrennbaren Müll und Schlackerücknahme aus Burgkirchen errichtet. Da bis 2006 jedoch keine Schlacke anfiel, fand keine Verfüllung des Bauabschnitts statt.

Landrat beim Spatenstich auf der Mülldeponie

"Jetzt haben wir das Ziel der ökologischen und ökonomischen Endverfüllung mit mineralischen Abfällen erreicht. Der heutige Spatenstich ist der Startschuss für unser letztes Etappenziel, die Deponie endgültig zu versiegeln und den Deponiekörper wieder in die bestehende Landschaft einzugliedern." so der Landrat. Am Ende kehre man "zurück zur grünen Wiese."

Daneben hatte der Landrat noch eine gute Nachricht für die Steuerzahler: Gemäß der Bauschätzung wurde mit Kosten von 1,7 Million Euro kalkuliert, die tatsächlichen Baukosten würden jedoch lediglich 1 Million Euro betragen.

Einig waren sich der Landrat und der Bürgermeister, dass man sich in einem Jahr wieder an gleicher Stelle treffen wolle: "Da feiern wir dann ein Fest auf einer grünen Wiese."

awi/re

Rubriklistenbild: © awi

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