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Im Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Traunstein kamen im vergangenen Jahr 1415 Babys zur Welt - so viele wie noch nie zuvor.

Traunstein - Eine äußerst positive Entwicklung im Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Traunstein: Die Zahl der Geburten stieg 2012 um fast zehn Prozent auf 1382.

Im Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Traunstein konnten im vergangenen Jahr 1382 Geburten verzeichnet werden - und damit rund zehn Prozent mehr als 2011 (1258). Durch die Mehrlinge lag die Zahl der geborenen Babys bei 1415 (1281). "So viele Babys sind im Klinikum Traunstein noch nie zuvor zur Welt gekommen", freut sich der Leiter des Mutter-Kind-Zentrums, Dr. Christian Schindlbeck. Damit liegt Traunstein entgegen dem Trend im Freistaat, wo die Geburtenzahlen 2012 zurückgegangen sind.

Im vergangenen Jahr gab es 33 Zwillingsgeburten, im Jahr davor waren es 23. Dies bedeutet eine deutliche Steigerung von über 43 Prozent. Unter den 1415 Babys waren 737 Buben (52 Prozent) und 678 Mädchen. Mit 658 Buben und 623 Mädchen war die prozentuale Verteilung 2011 in etwa gleich. Durchschnittlich handelt es sich bei rund zehn Prozent der Geburten um Risiko- oder Frühgeburten ab der 24. Schwangerschaftswoche.

Als Grund für die Zunahme der Geburtenzahlen sieht Dr. Schindlbeck zum einen den Zuzug junger Eltern nach Südostbayern, zum anderen aber auch die guten räumlichen, medizinischen und personellen Voraussetzungen im Klinikum Traunstein.

Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im Klinikum Traunstein ist die Frauenklinik räumlich und ausstattungsmäßig auf dem neuesten Stand. Überwiegend kann den werdenden Müttern die Unterbringung in einem Zweibettzimmer ermöglicht werden. Ebenso werden bei Bedarf Familienzimmer zur Verfügung gestellt, damit auch die Väter im Mutter-Kind-Zentrum verweilen können. Die modern ausgestatteten Kreißsäle bieten die Möglichkeit für sämtliche Geburten von der Hocker- bis hin zur Wassergeburt. Für die Mütter kommen auf Wunsch auch alternative Methoden der Schmerzerleichterung wie Homöopathie oder Akupunktur zur Anwendung.

Nach der Geburt ermöglicht das "Rooming-In" den Müttern, ihre Babys 24 Stunden bei sich zu haben. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit von Hebammen, Kinderschwestern und Krankenschwestern wird darüber hinaus eine integrierte Wochenbettpflege durchgeführt. Die Rund-um-die-Uhr-Präsenz von Fachärzten und Hebammen bietet eine optimale medizinische Sicherheit. Dies gilt speziell auch für die Früh- und Risikogeburten. Bei ihnen sorgt die im Klinikum Traunstein vorhandene Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin mit der Pädiatrischen Intensivabteilung für maximale Sicherheit.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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