Nachprimiz von Pater Lucian

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Pater Lucian bringt ein Primizband an der Fahne der Feuerwehr Oberhochstätt an.

Grabenstätt - Zur Nachprimiz von Pater Lucian zogen bei strahlendem Sonnenschein mehr als 500 Gäste in einem Kirchenzug zu dem herrlich mit Blumen geschmückten Freialtar in Erlstätt.

Ein imposantes Bild stellten die zehn Fahnenabordnungen, Röckifrauen, Vertreter sämtlicher Vereine, der Geistlichkeit und aus der politischen Landschaft dar.

"Gott hat uns einen Neupriester geschenkt. Pater Lucian wurde von Gott berufen und er hat ja gesagt", betonte Diakon Alois Fellner in seiner Predigt. "Priester heißt Hirte sein. Er muss den Menschen die notwendige geistige Nahrung geben." Als Hirte habe ein Priester die Aufgabe, die progressiven, traditionellen und solche Menschen, die sich schwer tun, sich mit dem Glauben auseinander zusetzen, als Hirte zu vereinen, damit keiner auf der Strecke bleibet.

Der aus Rumänien stammende 27-jährige Lucian Bulai hatte am 13. Juni in Vachendorf die Priesterweihe empfangen. Er gehört dem Franziskaner-Minoriten-Orden an und betreut mit seinen drei Mitbrüdern die Pfarreien in Grabenstätt, Erlstätt, Bergen und Vachendorf.

Die "Missa porochialis", gesungen von den Kirchenchören beider Pfarreien, begleitet von Bläsern der Musikkapelle Grabenstätt, untermalten den festlichen Anlass der Messe. Primizbänder, die Pater Lucian an den Vereinsfahnen befestigte und der Primizsegen bildeten den Abschluss des kirchlichen Teiles.

Farbenfroher Blumenschmuck erfreute das Auge in der Turnhalle, als der weltliche Teil, gestaltet als Pfarrverbandsfest, begann. Unter den Gästen konnte Franz Kreiler, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Erlstätt, die Bürgermeister aus Grabenstätt und Vachendorf, Georg Schützinger und Rainer Schroll, Traunsteins Zweiten Oberbürgermeister Hans Zillner und die geistlichen Herren Alois Fellner, Martin Appel und Konrad Kronast begrüßen.

Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Abwechslung. Gustl Lex wartete mit einem Gedicht auf, bevor Pater Lucian von den Vereinen eine Albe (ein knöchellanges, hemdartiges Untergewand), zwei Stolen, Bücher und ein Geldpräsent überreicht bekam. Die Erlstätter Ministrantenmusi mit den Ziachbuam Stefan Kreiler und Maxi Neuhauser erfreuten die Gäste mit ihren Darbietungen.

Bürgermeister Schützinger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und brachte zum Ausdruck, wie sehr sich alle freuen, Pater Lucian vor Ort zu haben. Damit die "Zettelwirtschaft" ein Ende hat, bekam der Primiziant eine Aktentasche von der Messnerin Maria Schützinger. Der Auftritt der Gesangsgruppe "Sowieso", die eine hervorragende Leistung darboten, beschloss die Feier am Nachmittag.

Endgültig ausgeklungen ist die Nachprimiz am Abend mit einer Vesper in der Erlstätter Pfarrkirche.

kem/Chiemgau-Zeitung

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