„Neubürger Bereicherung für die Stadt“

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Traunstein - Warum jedes Jahr rund 800 Bürger aus anderen Orten nach Traunstein umziehen? Das konnten Oberbürgermeister Manfred Kösterke und die Vertreter des Stadtrates am Freitag direkt von den Neubürgern erfahren.

Bei einem Empfang im Rathaus zeigte sich, dass die Gründe für den Umzug nach Traunstein vielfältig sind, und die Große Kreisstadt für alle Altersgruppen, von jungen Paaren über Familien mit Kleinkindern bis hin zu Senioren, ein attraktiver Ort zum Wohnen und Arbeiten ist. Den Neubürgerempfang, den Stadtmarketing-Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff und die Stadt Traunstein seit 2004 zweimal im Jahr organisieren, nutzten wieder „neue“ und „alte“ Traunsteiner, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich besser kennenzulernen. Zum offiziellen Teil des Nachmittags begrüßte Pieperhoff die Teilnehmer mit den Worten: „Vielen Dank, dass Sie unsere Stadt bereichern.“

Im Gespräch mit den Neubürgern wurde deutlich, dass viele Menschen nach Traunstein ziehen, um hier zu arbeiten. Diesen Punkt betonte auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke in einer Präsentation über die Stadt Traunstein: „Ein Viertel der Arbeitsplätze im Landkreis Traunstein sind in der Großen Kreisstadt angesiedelt“, machte Kösterke deutlich. Mit rund 14.000 Arbeitsplätzen in Handel, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen und Behörden gebe es in Traunstein mehr Arbeitsplätze als in jeder anderen Stadt oder Gemeinde im Landkreis Traunstein. Der Oberbürgermeister nannte den Neubürgern noch weitere Daten und Fakten zu Traunstein und zur Stadtgeschichte, berichtete ihnen über die Aufgaben des Stadtrates und der Stadtverwaltung, über die Angebote für Kinder, Familien und Senioren und über aktuelle Infrastrukturprojekte wie den Bau der Nordumfahrung und die Verlängerung der Südspange.

Für Lacher sorgten anschließend die Einlagen von Willi Schwenkmeier und Sebastian Schuhbeck, die beide im Hauptberuf Lehrer sind. Als grantelnder Nachbar am Gartenzaun setzte sich Schuhbeck mit dem Thema „Auf gute Nachbarschaft“ auseinander. Schwenkmeier hielt den Neubürgern eine amüsante Nachhilfestunde im Traunsteiner Dialekt. „Nichts verbindet bekanntlich die Menschen mehr als eine gemeinsame Sprache, die aber zugleich Quelle der meisten Missverständnisse ist“, so Schwenkmeier. Als kleines Willkommensgeschenk erhielten die Neubürger ein Gutscheinheft, mit dem sie in Traunsteiner Geschäften zu Sonderkonditionen einkaufen können. Mit dem Heft können die Neubürger auch an einem Kulturspaziergang der Tourist-Information teilnehmen und dabei die Besonderheiten ihrer neuen Heimatstadt noch besser kennenlernen.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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