Neue Stadt-Azubis haben 18.000 Vorgesetzte

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Ausbildungsbeginn bei der Stadt Traunstein: Oberbürgermeister Manfred Kösterke mit den neuen Auszubildenden.

Traunstein - Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres ermöglicht die Stadt Traunstein fünf Auszubildenden und drei Praktikantinnen aus dem pädagogischen Bereich den Start ins Berufsleben. 

„Sie haben einen sehr anspruchsvollen Arbeitgeber gewählt, bei dem Sie 18.000 Vorgesetzte haben, nämlich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Traunstein“, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke, als er die Jugendlichen am Mittwoch im Rathaus begrüßte. In der Stadtverwaltung oder einer städtischen Einrichtungen zu arbeiten, sei eine verantwortungsvolle Aufgabe, da man auch in der Öffentlichkeit immer mit der Stadt identifiziert werde. „Ob im Büro oder auf der Straße – als Auszubildender ist man genauso Repräsentant der Stadt Traunstein wie ein Sachgebietsleiter oder der Oberbürgermeister“, so Kösterke.

Aktuell arbeiten im Rathaus und den Einrichtungen der Stadt Traunstein 17 Auszubildende in zwölf verschiedenen Berufen. Das Spektrum reicht von den klassischen Verwaltungsberufen bis hin zu Gärtnern, Straßenwärtern und Kfz-Mechatronikern. Neu angefangen haben mit dem Ausbildungsbeginn am 1. September zwei Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten, eine Fachkraft für Abwassertechnik, eine Bauzeichnerin in der Fachrichtung Tiefbau, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Stadtbücherei sowie drei Praktikantinnen in den Kindergärten, die im Rahmen ihrer Erzieher-Ausbildung ein Jahr lang Berufspraxis sammeln. An ihrem ersten Arbeitstagen im Rathaus wurden die Jugendlichen von Ausbildungsbetreuerin Claudia Wörl durch die Abteilungen geführt und erhielten wichtige Tipps und Hinweise für den weiteren Ausbildungsverlauf sowie Informationen zur Arbeit in der Stadtverwaltung. „Kommunalverwaltung ist eine abwechslungsreiche Aufgabe, bei der man den Bürger in ganz verschiedenen Situationen helfen kann“, so Frau Wörl.

In seiner Ansprache machte der Oberbürgermeister deutlich, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, junge Menschen zu fördern und ihnen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. „Wir brauchen gutes Personal“, sagte Kösterke. Daher sei es ein großes Anliegen, auch in finanziell schwierigen Zeiten so viele Ausbildungsplätze wie möglich zur Verfügung zu stellen und Perspektiven zu bieten. Eine Ausbildung bei der Stadt biete aber auch gute Chancen zum beruflichen Aufstieg bei anderen öffentlichen oder privaten Arbeitgebern, so Kösterke. In den drei Jahren ihrer Ausbildung sollten die Jugendlichen vor allem Eigeninitiative zeigen und sich auch nicht davor scheuen, einmal einen Fehler zu machen. „Nur wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler.“

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