Neues Funkgerät beschleunigt Einsatzzeiten

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Freuten sich über die Inbetriebnahme des neuen Funkgeräts: Stellvertretender ILS-Leiter Gerhard Jäkel, Josef Gschwendner, Anton Groschack, EuRegio-Geschäftsführer Steffen Rubach, ÖRK-Landesrettungskommandant Anton Holzer und der Bezirksrettungskommandant des Flachgaus Bernd Pertill (von links).

Traunstein - Nun können auch grenzüberschreitende Einsätze durch die ILS (Integrierten Leitstelle Traunstein) direkt über Funk koordiniert und Einsatzkräfte schneller zum Einsatzort beordert werden.

Unscheinbar, aber lebensrettend: Die schwarzen Kästchen rechts bilden den „heißen Draht“ nach Salzburg.

In der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein hat die enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsorganisationen mittlerweile Tradition. Sie konnte jetzt mit der finanziellen Förderung eines neuen Vielkanal-Sprechfunkgeräts bei der Integrierten Leitstelle Traunstein (ILS) durch die EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein um einen weiteren Baustein ergänzt werden. Ab sofort können damit grenzüberschreitende Einsätze durch die ILS und die Leitstelle des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) in Salzburg direkt über Funk koordiniert und Einsatzkräfte noch schneller zum Einsatzort beordert werden.

In einer gemeinsamen Besprechung stellten ILS-Leiter Anton Groschack und der Geschäftsführer des Zweckverbands für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung (ZRF) Josef Gschwendner ihren Gästen vom ÖRK Salzburg und von der EuRegio Entstehung, Aufgaben und Ziele der Leitstelle vor. Zudem übermittelten sie ihnen den Dank des Zweckverbandsvorsitzenden, Landrat Hermann Steinmaßl. Im Vordergrund des Erfahrungsaustauschs standen fachliche Aspekte wie etwa der Unterschied zwischen österreichischem und bayerischem Rettungsdienst- bzw. Feuerwehrgesetz, der Ausbildungsstand der ILS-Mitarbeiter und die jeweiligen Einsatzzahlen.

Dabei wurde deutlich, dass auch der Tourismus erhebliche Auswirkungen auf den Rettungsdienst hat. Groschack: „In der Europa-Region Salzburg mit ihren rund 800.000 Einwohnern wurden 2009 fast sieben Millionen Gästeankünfte. Jeder Einwohner oder Gast kann jederzeit Hilfe benötigen – sei es zuhause oder im Hotel, beim Wandern am Berg, beim Langlaufen oder Skifahren im Winter oder beim Baden im Sommer. Da ist ein perfektes Funktionieren der Sicherheitsorganisationen unbedingt erforderlich."

Pressemittleilung Landratsamt Traunstein

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