Neuordnung des Spezialmarktes für Stahlchemikalien

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Trostberg - Die AlzChem Trostberg GmbH, hat sich entschlossen, den mit der SKW Stahl- Metallurgie Holding AG bestehenden Liefervertrag über Kalziumkarbidgemische zur Roheisenentschwefelung ab Januar 2010 nicht fortzusetzen.

Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG fungierte über Jahre als einziger Großhandelspartner für diese Karbidgemische.

Die Umsätze in diesem Geschäftsfeld betrugen etwa 30 Mio. Euro im Jahr.

AlzChem hat sich entschlossen, diese Großhandelsstruktur aufzulösen und den Stahlmarkt direkt zu beliefern.

„Dies spart nicht nur unnötige Großhandelskosten, sondern gibt uns auch die Möglichkeit, direkt auf Kundenbedürfnisse einzugehen“, so Ulli Seibel, Geschäftsführer der AlzChem.

Die ersten entsprechenden Verträge konnten bereits abgeschlossen werden. Die notwendigen Transportkapazitäten konnte sich AlzChem ab Januar sichern, so dass eine reibungslose Belieferung sichergestellt ist.

AlzChem ist der größte Karbidproduzent in Europa. Aufgrund von Marktbereinigungseffekten, reduzierten Produktionsmengen im laufenden Jahr und einem starken Abbau von Lagervolumina ist Karbid zur Zeit nicht in den notwendigen Mengen vorhanden.

Die SKW ist seit 2006 börsennotiert und versucht zur Zeit, eine Kapitalerhöhung in Höhe von fast 50% des Aktienkapitals zu platzieren.

Pressemitteilung AlzChem

Rubriklistenbild: © dpa

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