Alz nicht ungefährlich

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Truchtlaching/Seebruck/Altenmarkt – Im Sommer ist es eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten: rein ins Boot und gemütlich die Alz runter fahren. Viele unterschätzen dabei die Gefahr.**Video**

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An einem sonnigen Sonntag befinden sich oft Hunderte mit ihren Booten auf der Alz, und die alle müssen die ehrenamtlichen Helfer des DLRG Truchtlaching im Auge haben. Denn die Alz ist, genau wie viele andere Flüsse, ein unberechenbares Gewässer. „Über Nacht können sich Stellen zu Gefahrenstellen entwickeln, die am Vortag noch völlig ungefährlich waren“, erzählt der technische Leiter der DLRG Seeon-Truchtlaching Sigi Stadler. „Wichtig ist, dass man die Alz nicht unterschätzt, und sich vor der Fahrt vorbereitet.“ Laut Stadler, wäre es absolut notwendig, vorher sich zu informieren, wo die Bootsanliegestellen sind und welche Route man fahren will. Die ungefährlichere Strecke ist von Seebruck nach Truchtlaching. „Da geht’s fast immer nur geradeaus, nur die Sonne bruzelt einen da wie ein Hähnchen“, so Stadler. Die zweite Strecke von Truchtlaching nach Altenmarkt ist dann schon gefährlicher:“Hier gibt es viele Engpässe, und das Wasser wird dann natürlich schneller. Auch die Bäume ragen hier in den Fluss“.

Prinzipiell sei man gut vorbereitet, wenn man eine Schwimmweste trägt. Falls das Boot kentern sollte, treibt einen die in der ersten Verwirrung nach oben und man kann sich sammeln. Aber auch beim Kauf einer Schwimmweste ist Aufmerksamkeit geboten. „Die Schwimmwesten mit Luft sind nicht geeignet“, so Stadler, „denn die halten keine Kollision aus. Am besten sind die zertifizierten Schwimmwesten.“

Mehr Informationen rund um die Alzfahrt finden sie auf der Internetseite des DLRG Seeon-Truchtlaching

ch24-red/ch

Rubriklistenbild: © dlrg

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