Kandidaten vorgestellt

Klare Worte des Bürgermeisterkandidaten beim Bürgerfrühstück der CSU Nußdorf

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Bürgermeisterkandidat der CSU Nußdorf: Toni Wimmer

Nußdorf - Klare Worte beim Bürgerfrühstück der Nußdorfer CSU. Bürgermeisterkandidat Toni Wimmer nutze die Möglichkeit, sich und seine Themen vorzustellen und bezog zu den „Brennpunkten“ in der Gemeinde klar Stellung.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Zudem präsentierten sich die Kandidaten für den Gemeinderat und stellten sich in der gut besuchten Veranstaltung vor. Zudem schickt die CSU aus Nußdorf zwei Kandidaten für die Kreistagswahl in Rennen. Neben dem Topthema, wie es um die Finanzen der Gemeinde steht, möchte Wimmer unter anderem die Gemeindeverwaltung mit „klaren Hierarchien“ ausstatten, damit die Bürger das Vertrauen in die Verwaltung zurück gewinnen. Zahlreiche Bürger nutzten die Möglichkeit zur Diskussion und haben ihre Anliegen vorgetragen.

„Die Gemeinde ist nicht pleite“, so seine Worte und man habe insbesondere mit dem Schulhausbau Werte für die Zukunft geschaffen. „Wir müssen zwar sparen, wir dürfen uns aber auch nicht zu Tode sparen“, so seine Aussage und dieser schob er gleich hinterher, dass er es nicht versprechen kann, die Hebesätze bei den Steuern zeitnah zu senken, wenngleich dies auch ein langfristiges Ziel sei. Der 49-jährige Kriminalhauptkommissar und zweifache Familienvater stellt seine Kandidatur unter die Devise „Orientierung, Glaubwürdigkeit, Sicherheit und Transparenz“. Bisher war er für eine Amtsperiode als Gemeinderat im Kommunalparlament vertreten und wisse daher, welche Themen nun angegangen werden müssen, so Wimmer.


In Sachen Straßenunterhalt will er eine Prioritätenliste erstellen und diese „Stück für Stück“ abarbeiten. Zudem soll es mittelfristig keine zusätzlichen Gewerbegebiete geben, die Möglichkeiten zur weiteren Entfaltung sollen den bestehenden Betrieben jedoch ermöglicht werden. In Sachen Wohnungsbau spricht er sich für eine moderrate Baulandausweisung aus, da viele Einheimische hier Bedürfnisse signalisieren. Das Vereinsleben in Nußdorf sei eine wichtige gesellschaftliche Säule in der Gemeinde. Für das Ehrenamt werde er deshalb stets ein offenes Ohr haben und insbesondere die Jugendarbeit fördern. Darin versteht er auch ein gutes Miteinander mit dem Kindergarten, der Schule und allen Vereinen, die Jugendarbeit leisten. 

Ein weiteres Thema beschäftige die Nußdorfer derzeit. Die geplante Geothermieanlage in Litzlwalchen habe Toni Wimmers Aussage nach einen zu geringen Wirkungsgrad und deshalb werde er dafür „keine Stimme“ hergeben. Darüber hinaus gibt er aber zu bedenken, „wenn wir sauberen Strom möchten, werden wir auch mal in einen sauren Apfel beißen müssen“. Und auch in Sachen Mobilfunkabdeckung spreche er sich für eine gute Abdeckung in der gesamten Gemeinde aus. In seinen haben habe dies auch einen Sicherheitsaspekt, insbesondere in Notfallsituationen. 

„Im Kreistag muss Nußdorf wieder vertreten sein“. Der jetzige Bürgermeister Hans Gnadl scheidet auch aus dem Kreistag ausscheidet aus. „Insbesondere für die kleineren Gemeinde ist es wichtig, im Kreistag eine Stimme zu haben“, so Wimmer. Neben ihm selbst, steht Josef Wolferstetter auf der CSU Kandidatenliste. In dessen Vorstellung betonte dieser, „ich möchte unsere übergeordneten Anliegen in den Kreistag einbringen und mich insbesondere um die Thematik Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz stark machen“. „Die Geiz ist Geil Mentalität“ ist Wolferstetters Aussage nach falsch. Derzeit laufen Vorbereitungen für ein deutschlandweit einzigartiges Projekt bei dem Verbraucher unter anderem direkt im Laden erkennen können, welche CO2 Belastung die Produkte haben und dieses Vorhaben möchte er weiter vorantreiben. 

Zudem gaben die ersten zehn Kandidaten der CSU in ein kurzes Statement zu ihrer Kandidatur. Sie zeigten sich allesamt mit ihrer Gemeinde tief verwurzelt und in das Gemeindeleben integriert. In ihren Ansprachen machten sie sich sowohl für eine bürgerfreundliche Informationspolitik, die Stärkung der heimischen Betriebe sowie der Landwirtschaft, einem sorgsamen Umgang mit der Natur, dem Erhalt des Vereinslebens einschließlich der Familien- und Jugendförderung als für die Vereinsarbeit für ein gutes soziales Miteinander stark. 

Zum Ende der Veranstaltung nutzten zahlreiche Besucher des Familienfrühstücks die Möglichkeit und ergriffen das Wort. Dabei kamen die Themen „Schuldenpolitik“ sowie die fehlenden Jahresabschlüsse der Gemeinde zur Sprache. Hier versicherte Wimmer, sich diesen Themen mit oberster Priorität anzunehmen, sofern er zum Bürgermeister gewählt werde. Neben Geschwindigkeitsbeschränkungen an unterschiedlichen Stellen, dem Mobilfunkausbau, einer übersichtlicheren Darstellung des Gemeindeblattes sowie dem Radwegenetz, war insbesondere die Ortsumfahrung von Sondermoning ein Thema. „Diese werde ich natürlich vorantreiben, es könne aber nur in enger Abstimmung und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Chieming sowie deren geplanter Ortsumfahrung einhergehen“, so die Aussage von Toni Wimmer abschließend. 

Pressemeldung von CSU Nußdorf/Hob

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