Stefan Diehl ist neuer Gemeindekönig

Mehr als 700 Teilnehmer beim Nußdorfer Gemeindeschießen

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Stefan Diehl (2. von rechts) wurde zum Nußdorfer Gemeindekönig gekürt. Beim Gemeindeschießen, veranstaltet von der Schützengesellschaft, gelang ihm ein 0,0 Teiler als besten Treffen der Erwachsenenkonkurrenz. Auch Gemeindejugendkönig Markus Zeilhofer (2. von links) traf mit einem 0,0 Teiler voll ins Schwarze. Lichtgewehrkönig darf sich Korbinian Brunner (mitte) nennen. Zum Titelgewinn gratulierten Schützenmeisterin Marlene Tögel (links) und 1. Bürgermeister Hans Gnadl (rechts).

Nußdorf - Der neue Nußdorfer Gemeindekönig und Sieger des Gemeindeschießens 2019 ist Stefan Diehl aus Nußdorf.

Er holte sich den Titel mit einem nicht zu übertreffenden 0,0 Teiler als besten Schuss. Doch er war nicht der einzige, dem dieser perfekte Treffen ins Zentrum gelang. Auch Markus Zeilhofers bestes Blatt zeigte einen 0,0 Teiler. Der 12-Jährige siegte damit in der Jugendkonkurrenz und wurde zum Gemeindejugendkönig gekrönt. Erstmals konnten auch Buben und Mädchen unter elf Jahren am Gemeindewettbewerb teilnehmen. Korbinian Brunner wurde erster Lichtgewehrkönig in der Geschichte des Gemeindeschießens, das die Schützengesellschaft Nußdorf alle zwei Jahre ausrichtet. Schützenmeisterin Marlene Tögel freute sich besonders darüber, dass wieder ein neuer Teilnehmerrekord erreicht wurde. 713 Personen traten bei Gemeindewettbewerb an, darunter 106 Kinder und Jugendliche.


In der neu eingeführten Lichtgewehr-Klasse für die Jüngsten siegte der elfjährige Korbinian Brunner mit einem 46,8 Teiler als bester Treffer. Zweiter im Wettbewerb mit dem Lasergewehr wurde Johannes Wiedemann (109,4 Teiler) vor Johannes Posch (114,4 Teiler), der den 3. Platz belegte.

In der Jugendwertung der 12- bis 16-Jährigen war Gemeindekönig Markus Zeilhofer mit einem fantastischen 0,0 Teiler unbesiegbar, wenn gleich ihm Theresa Klaus mit ihrem besten Treffer, einem 11,1 Teiler, sehr nahe kam. Die 12-Jährige wurde zur Wurstkönigin gekürt. Den dritten Platz in der Jugendkonkurrenz erreichte Florian Posch (21,9 Teiler). Ihm wurde die Brezenkette umgehängt.


In der Erwachsenenwertung legte Stefan Diehl mit einem 0,0 Teiler das Non-Plus-Ultra vor und wurde zum Gemeindekönig gekürt. Zweitplatzierte und Vize-Gemeindekönigin wurde Anna Maria Pöschl, mit einem 1,0 Teiler als besten Treffer und hauchdünnem Abstand zum Erstplatzierten. Drittbester und Brezenkönig der Erwachsenenwertung wurde Martin Braml, dem als bestes Ergebnis ein 3,0 Teiler gelang.

Bei der Siegerehrung im Gasthaus Zenz in Sondermoning, die im Rahmen der Christbaumversteigerung, ausgerichtet von der Kath. Frauengemeinschaft stattfand, überreichte 1. Bürgermeister Hans Gnadl, die von ihm gestiftete Königsscheibe mit einem Bild der Pfarrkirche St. Laurentius an Gemeindekönig Stefan Diehl. Jugendkönig Markus Zeilhofer durfte sich über eine, von Schützenmeisterin Marlene Tögel gestiftete Königsscheibe freuen. Lasergewehrkönig Korbinian Schauer erhielt einen Siegerpokal.

Den Mannschaftswettbewerb gewann einmal mehr die Dorfgemeinschaft Mögstetten mit 670 Ringen, gefolgt vom Gartenbauverein Nußdorf, der mit 659 Ringen nur knapp unterlag, ebenso wie die Schreinerei Mittermaier mit 657 Ringen als drittplatziertes Team. Gewertet wurden die sieben besten Schützen jeder Mannschaft. Die zahlenmäßig größten Teams stellten die DJK Nußdorf mit 59 Teilnehmern, die Kath. Frauengemeinschaft (50) und der Trachtenverein Nußdorf (47). Die Vereine erhielten Meistpreise und ein Geschenk.

Mit 713 Teilnehmern konnte erstmals die Marke von 700 Startern übertroeffen und ein neuer Teilnehmerrekord erreicht werden.

Während des fünftägigen Schießwettstreits wurden rund 20.200 Schuss abgegeben.

Schützenmeisterin Marlene Tögel und die Vorstandschaft der Schützengesellschaft freuten sich über das große Interesse an dem Gemeinde- und Dorfwettbewerb. Die Schützenchefin würdigte besonders die Vereinsmitglieder für die unermüdliche und engagierte Mitarbeit, für fast 700 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit, ohne die der Wettbewerb nicht hätte gemeistert werden können.

Peter Volk

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