Nußdorfer Burschen mit neuer Vorstandschaft

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Die neue Vorstandschaft des Burschenverein Nußdorf (von links nach rechts): Stefan Huber (2. Kassier), Andreas Kaiser (3. Kassier), Robert Falkinger (Schriftführer), Andreas Schroll (1. Kassier) sowie Matthias Mayer, der neue 1. Vorsitzende und Vize-Vereinschef Johannes Pöschl.

Nußdorf - Matthias Mayer und Johannes Pöschl sind die neuen Vorsitzenden des Burschenverein Nußdorf. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Mayer einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Johannes Pöschl ist neuer stellvertretender Vorsitzender. Er folgt Andreas Götzinger nach, der sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Das Vorsitzenden-Duo Müller und Götzinger war fünf Jahre im Amt.

Ebenfalls neu in die Vorstandschaft gewählt wurden Andreas Kaiser als 3. Kassier sowie die Fahnenbegleiter Thomas Trippen und Franz Helmberger jun.. In ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt wurden Robert Falkinger (Schriftführer), Andreas Schroll (1. Kassier) und Stefan Huber jun. (2. Kassier) sowie Tobias Müller (Fähnrich).

Der scheidende Vorsitzende Florian Müller blickte auf ein „sehr ereignisreiches Jahr“ zurück. Stolz sind die Nußdorfer Burschen darauf beim 100-jährigen Gründungsfest des Burschenverein Erlstätt den Meistpreis gewonnen zu haben. Mit 118 Mann und der Blasmusik Traunwalchen holten sich die Nußdorfer den Meistpreis, ebenso wie vor elf Jahren beim letzten großen Burschenfest in Erlstätt. Vereinsabordnungen nahmen an den Festlichkeiten des Burschengaufestes in Kienberg und des 110. Geburtstags des Burschenverein Wonneberg teil. Vielfältig unterstützt wurde das Jubiläum des Trachtenverein Nußdorf. Die Burschen halfen unter anderem beim Zeltaufbau und waren mit Abordnungen bei den Veranstaltungen der vier Festtage vertreten. Beim Musikkabarett mit „Da Huawa, da Meier und I“, das die Ortsvereine gemeinsam ausrichteten, übernahmen die Burschen den Barbetrieb. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr veranstalteten die Burschen eine Schaumparty mit der Showband „Nirwana“, zu der mehr 1200 Besucher kamen. Müller hob das Engagement von Johannes Pöschl und Tobias Müller hervor, die eine neue Bar- und Thekenzeile bauten, die dem Verein auch künftig bei Veranstaltungen dienen wird. Erfolgreich war die Osterparty „Rock the Osterhas`“, zu der wieder deutlich mehr Besucher kamen, da das Eintrittalter auf 16 Jahre heruntergesetzt worden war.

An der alljährlich vom Burschenverein organisierten Bergmesse an der Hörndlwand kamen wegen des schlechten Wetters nur 70 Gläubige, dennoch freute sich der Vorsitzende über die gute Resonanz. Der Vereinausflug, gemeinsam mit der Feuerwehr veranstaltet, führte nach Schwaz in Tirol mit Besuch eines Planetariums und eines Silberbergwerks. Beim Eisstockturnier des Burschenverein Hörpolding musste sich das Nußdorfer Team mit dem enttäuschenden 11. Platz zufrieden geben. Dieselbe Platzierung erreichte die Mannschaft des Burschenverein beim Gemeindeschießen. Der ehemalige Wertstoffhof in Weiderting, den die Gemeinde Nußdorf gekauft hat, steht den Ortsvereinen als Lager für Vereinsinventar zur Verfügung. Die Burschen halfen beim Ausräumen und Vorbereiten des Gebäudeteils, der künftig für die Vereine bereitsteht. Das Vereinsgeschehen des letzten Jahres fasste Schriftführer Robert Falkinger in der Chronik zusammen und verlas selbige.

Trotz eines Verlusts von rund 3000 Euro konnte 1. Kassier Andreas Schroll von einem soliden Vereinsvermögen berichten, das aus den Einnahmen der erfolgreichen Veranstaltungen beruht. Mit 500 Euro unterstützt wurde eine Familie aus dem Gemeindegebiet, deren behinderter Sohn nun ein spezielles Rollstuhltraining wahrnehmen kann.

Bürgermeister Johann Gnadl würdigte die ausgeschiedenen Vorstände Müller und Götzinger für ihre „sehr gute Arbeit und ausgezeichnete Zusammenarbeit in der Vorstandschaft.“ Beide hätten den Burschenverein zurück zu den Wurzeln geführt und soziales Engagement wie die finanzielle Unterstützung für Bedürftige zum Vereinszweck gemacht. Der neuen Vorstandschaft dankte Gnadl für die Bereitschaft ehrenamtlichen Engagements und wünschte eine glückliche Hand, den Verein als wichtigen Bestandteil eines lebendigen Gemeindelebens fortzuführen. Die Mitglieder forderte Gnadl auf die neue Führungsmannschaft aktiv zu unterstützen. Drei Neumitglieder traten dem Burschenverein bei. Dem Burschenverein gehören somit auch im 114. Jahr des Bestehens mehr als 300 Männer an.

Peter Volk

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