Ohne Alkohol zum Frühlingsfest

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Traunstein - Vor dem Auftakt zum Frühlingsfest am Freitag haben sich Vertreter der Polizei und der Stadt noch einmal über die Sicherheitsstrategie abgestimmt.

"Zehn Tage Frühlingsfest bedeuten aus ordnungsrechtlicher Sicht eine echte Herausforderung", betonte der Leiter des Ordnungsamtes, Manfred Bulka. Auf die Probleme der vergangenen Jahre hat die Stadt mit dem Erlass einer neuen Volksfestverordnung reagiert, die der Stadtrat im April einstimmig verabschiedet hatte.

Unter anderem regelt die Verordnung, dass die Besucher keine alkoholischen Getränke auf den Festplatz mitbringen dürfen. Ein Alkoholverbot gilt auch für die Siegsdorfer Straße, die Bürgerwaldstraße und den Bereich an der Haferlbrücke, wo es in der Vergangenheit öfter Probleme mit betrunkenen Jugendlichen gab. Ausdrücklich wird in der Verordnung auf die Einhaltung des Jugendschutzes hingewiesen.

Der Jugendschutz ist auch Festwirt Jochen Mörz ein wichtiges Anliegen: "Bier gibt es erst ab 16, härtere Sachen erst ab 18", versicherte Mörz. Vor der Ausgabe von Alkohol sind die Bedienungen angewiesen, im Zweifel das Alter der Besucher zu kontrollieren.

Für die Ordnung im Zelt und auf dem Platz vor den Toiletten sorgt ein privater Sicherheitsdienst, der eng mit den Einsatzkräften der Polizei zusammenarbeiten möchte. Am Eingang zum Zelt werden die Sicherheitsleute strenge Ausweiskontrollen durchführen und die Besucher nach mitgebrachten Flaschen durchsuchen.

Lesen Sie mehr dazu in der Freitagsausgabe der Chiemgau-Zeitung.

Rubriklistenbild: © dpa

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