Pinweis-Meldung zur B304:

Kein Tempolimit auf der B304 in Aussicht

Kein Tempolimit an der Ausfahrt Aiging der B304
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Kein Tempolimit an der Ausfahrt Aiging der B304

Landkreis Traunstein - Über das Melde-Portal Pinweis haben mehrere User den Zustand der B304 moniert. Die Reaktion kam prompt. Jetzt meldet sich auch die Untere Verkehrsbehörde zu Wort:

Ein schlechter Straßenzustand und eine gefährliche Ausfahrt: Diese Punkte bemängelten unsere Leser auf dem Meldeportal Pinweis in Bezug auf die B304 zwischen Traunstein und Teisendorf. Bereits zuvor schaffte es die Straße in unser Ranking der schlechtesten Straßen im Landkreis.  "Obwohl bei dieser Ausfahrt, laut korrekter Beschilderung, nur ein Abbiegen auf die B304 in Fahrtrichtung Traunstein erlaubt ist, biegen hier schon fast stündlich die Fahrzeuge - insbesondere auch Lkw - nach Links in Richtung Traunreut ab." Ein Umstand, der aufgrund einer fehlenden Geschwindigkeitsbeschränkung zu so manch "brenzliger Situation" geführt habe, so unsere User zur Stelle auf der B304 bei Aiging.


Hatte das staatliche Bauamt Ende Juli noch erklärt, die Anregungen der Pinweis-Meldung zum Anlass zu nehmen um mit der Polizei und der zuständigen Behörde eine mögliche Beschilderung der besagten Stelle zu prüfen, erreichte uns jetzt eine Stellungnahme der Unteren Verkehrsbehörde am Landratsamt in Traunstein. Dort heißt es:

"Gemeinsam stellen wir fest, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung an dieser Stelle nicht anzuordnen ist. Die bauliche Ausgestaltung ist sicher. Eine Unfallauffälligkeit, abgesehen von einigen Geschwindigkeits- und Überholunfällen im Zuge der B304, besteht nicht. Über ein verbotswidriges Abbiegen hat sich bisher noch niemand bei uns beschwert und es wurden auch noch nie Probleme damit aufgeworfen.


Wir werden die Anfrage nochmals in der jährlichen Unfallkommission, bestehend aus den oben genannten Behörden, behandeln. Sollte eine Optimierung bei der Wegweisung oder der Straßenmarkierung möglich sein, wird diese selbstverständlich umgesetzt."

Nutzen auch Sie Pinweis für Ihr Anliegen!

Egal ob Beschwerde, Wunsch, Idee oder Appell: Nutzen Sie Pinweis aktiv für Ihre Anliegen. So kann das Meldeportal eine echte Ideenwerkstatt für unsere Region werden.

Schritt-für-Schritt: So funktioniert Pinweis

So funktioniert Pinweis
Am Anfang steht die Frage: Wollen Sie eine "Meldung" verfassen, um damit auf einen Missstand hinzuweisen - oder einen "Wunsch" äußern, nämliche eine konkrete Idee zur Verschönerung Ihrer Gemeinde.   © red
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Wo genau im Landkreis Traunstein soll Ihr "Pinweis" gesetzt werden? Anhand der eingegebenen Adresse wird die richtige Position auf der Google Map angezeigt. Dann suchen Sie eine Kategorie aus: Geht es Ihnen um Müll, Straßen, Grünflächen, oder was ganz anderes (Sonstiges)? Zuletzt geben Sie Ihrem Anliegen noch einen Titel, eine Kurzbeschreibung und laden ein passendes Foto von der Örtlichkeit hoch. © red
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Bevor der Pinweis eingestellt und für alle sichtbar wird, müssen Sie sich noch einloggen. Entweder über Facebook, oder direkt über Ihren Pinweis-Account ein. Wenn Sie einen Eintrag kommentieren wollen, müssen Sie ebenfalls eingeloggt sein. © red
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So sieht der fertige Eintrag dann mit Foto und dem Pin auf der Karte aus. Auf dem ersten Blick sieht man den Ort, das Einstellungsdatum, den Bearbeitungszustand (blauer Punkt), den Titel sowie die Beschreibung des Problems, die Zahl der Unterstützer, Facebook-Empfehlungen und Kommentare.  © red
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Bei jedem neuen Eintrag erhalten wir eine E-Mail in unser Redaktionspostfach, so dass wir schnell reagieren können. Hier sehen Sie, dass dieses Anliegen "in Bearbeitung" ist. Außerdem informieren wir über den Status auch im Kommentarfeld. Bei diesem fiktiven Beispiel hat unser Online-Redakteur Marcel Görmann geschrieben: "Die Stadtverwaltung will sich um das Problem kümmern." Damit ist unsere Arbeit aber noch nicht abgeschlossen - nämlich erst, wenn das Problem behoben wurde, bzw. eine gute Lösung gefunden werden konnte. Parallel dazu berichten wir über die Anliegen in Artikeln auf chiemgau24.de © red
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Pinweis wird eine interaktive Seite sein: Die User sollen und können kommentieren und durch einen Klick Ihre Unterstützung für ein Anliegen äußern. Ähnlich wie man es von dem Like-Button von Facebook kennt. Aber vielleicht sieht der ein oder andere es auch ganz anders oder kann alternative Gegenvorschläge machen? Wir als Redaktion greifen die Diskussionen natürlich in unserer Berichterstattung auf. © red
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Alles im Überblick: Wo drückt aktuell der Schuh im Chiemgau? Auf der Übersichtskarte sieht man alle Einträge, die neuesten Meldungen, die beliebtesten Wünsche. Außerdem kann man sich beispielsweise auch nur alle "offenen" Einträge anzeigen lassen. © red

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