Privatschule verabschiedet Absolventen

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Sieben Abschlussschüler hatten in ihrem Notendurchschnitt eine Eins vor dem Komma. Auf unserem Foto sind zu sehen: (von links) Schulleiter Gerhard Kammerer, Regina Niedermayer, Verena Mayerhofer, Michaela Hübscher-Radusch, Alexandra Wellnitz, Philipp Sauer, Anneliese Cerkas, Claudia Egger, Sandra Brandl und Stadträtin Christa Fuchs.

Traunstein - 75 Schüler hat die Privatschule Dr. Kalscheuer in Traunstein verabschiedet. In der ehemaligen Klosterkirche erhielten sie ihre Zeugnisse.

Schulleiter Gerhard Kammerer gab ihnen den Tipp, ihren Traum zu leben - und nicht ihr Leben zu träumen.

Sieben Schüler hatten im Notendurchschnitt die Eins vor dem Komma. Den besten Abschluss erreichte Sandra Brandl (Klasse 11f) mit 1,4, gefolgt von Claudia Egger (10c) mit 1,63, Anneliese Cerkas (11f) mit 1,70 sowie Verena Mayerhofer (11e), Regina Niedermayer (10a), Philipp Sauer (10c) und Alexandra Wellnitz (11f) mit je 1,90. Die Leistungen der besten Prüflinge würdigte Michaela Hübscher-Radusch, die Vorsitzende des Fördervereins der Schule.

Wenn man seine Mitmenschen betrachte und als Lehrer seine Schüler, komme einem unweigerlich manchmal der Gedanke, wovon träumen die denn, so Kammerer. Jedoch würden Träume in schwierigen Lagen weiterhelfen und durchaus nützlich sein. Mit der erworbenen mittleren Reife könnten die Abschlussschüler nun einige ihrer Träume verwirklichen. Entscheidend sei dabei, die Balance zwischen Traum und Realität zu finden, schloss Kammerer.

Wie Stadträtin Christa Fuchs ausführte, ist für die Gesellschaft die Schule die wichtigste Institution. Die Schüler hätten mit ihren Eltern und den Lehrern viel Zeit in ihre Bildung investiert. Und bei Investitionen wisse man zu Beginn nicht, ob sie sich rentierten, so die Stadträtin. Doch für die Abschlussschüler hätten sie sich rentiert. Mit der mittleren Reife hätten sie die Qualifikation erreicht und die Fähigkeit an den Tag gelegt, auch im Beruf und in der Gesellschaft künftig einen erfolgreichen Weg beschreiten zu können, sagte Fuchs.

Andreas Pfab, der Elternbeiratsvorsitzende, meinte, dass beim Abschluss wieder bewundernswerte Noten erreicht worden seien. Und sollte einer nicht den erhofften Topdurchschnitt erreicht haben, habe er sicher sehr viel vom "Schönen der Welt" gelernt.

In der Schule könne man nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Freunde gewinnen und Gemeinschaft erfahren, sagte Schülersprecher Christoph Korner. Die meisten Abschlussschüler gingen nun mit Spannung und freudig auf den neuen Weg und auf die damit verbundenen Herausforderungen zu. In dem Stress, der sich einstellen wird, werden sie laut Korner jedoch schnell merken, wie gut und schön im Grunde die Schulzeit gewesen ist.

mp/Chiemgau-Zeitung

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