Riesengaudi für 214 Radfahrer auf Bildersuche

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Wer den schwersten Stein mit ins Ziel brachte bekam dafür Sonderpunkte. Das schwerste Exemplar hatte 76 Kilogramm, was dem Fahrrad jedoch nicht gut tat. Es krachte unter der Last zusammen.

Nußdorf - 214 Radfahrer hatten großen Spaß daran, bei dem Bildersuchspiel mitzumachen. Vom Fünfjährigen bis zum rüstigen Opa nahm jeder an der Radl-Bildersuchfahrt teil.

„Die blinden Schmetterschafe“ – das Team mit Maximilian Blindhuber, Marina Stöger und Tobias Schäffer (vo.li.) siegten als Gruppe bei der Radlbildersuchfahrt in Nußdorf. Robert Auer (mit seinem Sohn Lukas, rechts) gewann den Siegerpreis in der Einzelwertung. 214 Radfahrer nahmen an der Veranstaltung für die ganze Familie teil, die von aktiven Buam und Dirndl des Trachtenvereins organisiert wurde.

„Die blinden Schmetterschafe“ und Robert Auer sind die Sieger der Radlbildersuchfahrt, die von den Aktiven des Trachtenvereins veranstaltet wurde. „Die blinden Schmetterschafe“ - unter diesem Namen formierte sich das Trio mit Maxi Blindhuber, Marina Stöger und Tobias Schäffer - sammelten insgesamt 811 Pluspunkte und sicherten sich so unangefochten den Sieg in der Gruppenwertung. Sie verwiesen damit das Familienteam „Hobmayer“ (800 Punkte) und die „Die Camper“ (782 Punkte) mit Martin Baierl und Martin Stöger auf den zweiten und dritten Platz. Robert Auer erreichte als Einzelstarter die meisten Punkte (823 Punkte) und siegte mit einem deutlichen Punktevorsprung vor Christian Lackner (782 Punkte) und Alois Parzinger (764 Punkte).

Für alle radelnden Bildersucher standen jedoch weniger die Siegerpreis im Vordergrund, sondern vielmehr die Gaudi am Dabeisein und Mitmachen. 214 Radfahrer, vom Fünfjährigen bis zum rüstigen Opa nahmen an der Radl-Bildersuchfahrt teil. Die Teilnehmerzahl der vergangenen Jahre von über 400 Startern konnte wegen des bedeckten und kühlen Wetters zwar nicht erreicht werden, dennoch waren die Aktiven des Trachtenvereins als Organisatoren des „Familienradelns“ mehr als zufrieden und freuten sich über den großen Zuspruch. 47 Gruppen und 27 Einzelstarter machten sich auf die rund 15 Kilometer lange Strecke und suchten dabei eifrig nach den Bildausschnitten, die ihnen am Start mitgegeben wurden. Die Strecke verlief über Hilleck, Hart, Storfling, Fehling, Egerer, Chieming und Eglsee wieder zurück nach Nußdorf zum Startpunkt am Bürger- und Vereinsheim. Zu den 25 Suchbildern mussten Fragen beantwortet werden.

Zudem galt es bei mehreren „Wertungsprüfungen“ Sonderpunkte zu sammeln. So schätzten die Teilnehmer, aus wie vielen ganzen Flaschen eine Kiste voller Glasscherben bestand. Schwierig war es, das Foto des Hinterkopfes mit Gretlfrisur dem jeweiligen aktiven Dirndl zuzuordnen. An einer weiteren Station musste mit möglichst wenigen Schlägen ein Nagel mit einem ungewöhnlichen Hammer mit verbogenem Stil in einen Holzstock eingeschlagen werden. Die Besten schafften es mit nur drei Schlägen. Mehr Glück als Können war notwendig, um mit einen Tennisball in die Unterteilungen eines Getränketragerls zu treffen. Bonuspunkte gab es für den Teilnehmer, der den schwersten Stein auf seinem Rad mit ins Ziel brachte. 76 Kilogramm wog das schwerste Exemplar. Der Gepäckträger des Fahrrades sowie der Hinterreifen hielten dieser Last freilich nicht stand.

Mit dem Tennisball in die Unterteilungen einer Getränkekiste treffen - auch dafür gab es Pluspunkte bei der Radlbildersuchfahrt. Die Hobmayers hatten dabei getroffen und viele Pluspunkte ergattert, denn das Familienteam wurde 2. Sieger in der Gruppenwertung.

Nach rund vier Stunden Fahr- und Suchzeit, waren die meisten Teilnehmer wieder am Ziel angekommen. Nicht alle hatten die Bilder gefunden und auch bei den Sonderprüfungen Punkte gelassen, doch bei allen bildersuchenden Radfahrern - ob Groß oder Klein - zählte der Spaß am Wettbewerb. Bestens organisiert wurde die Veranstaltung von den Aktiven des Trachtenvereins, die sich auch um das leibliche Wohl der Pedaltreter kümmerten. Die Sieger wurden nach Ende der Rundfahrt beim Gartenfest im Zelt auf dem Dorfplatz gekürt. Für die musikalische Unterhaltung und beste Stimmung sorgten das „Kurvenwirt Trio“ und die Gruppe „5e hamma.“

volk

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