Ausfahrt mit italienischen klassischen Automobilen

Riesengaudi bei der "Squadra Celeste Classic"

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Insgesamt waren vom Fiat 500 (Foto) bis hin zu Ferrari, Maserati, Lancia, Lamborghini und Autobianchi alle bekannten italienischen Automarken vertreten.

Traunstein - Die Veranstaltung an sich ist nicht neu, nur ihr Name: So wurde heuer zum ersten Mal aus dem "Viva Italia Treffen Traunstein" die "Squadra Celeste Classic".

Die "Squadra Celeste Classic", eine Ausfahrt mit italienischen klassischen Automobilen, wurde heuer zum ersten Mal unter diesem Namen durchgeführt.

Die Veranstaltung an sich ist nicht neu, nur ist sie in den vier vorausgegangenen Jahren unter dem Namen "Viva Italia Treffen Traunstein" über die Bühne gegangen, beziehungsweise durch den Chiemgau gefahren.

So kamen bereits ab 9 Uhr früh bei bester Wetterlage die Teilnehmer auf dem Parkplatz auf dem Hochberg zusammen und bekamen ihre Startunterlagen ausgehändigt, darunter Startnummernaufkleber, Roadbook und eine Packung Nudeln als Willkommensgeschenk. Viele Zuschauer bestaunten den völlig mit italienischen Klassikern zugeparkten Platz, sieht man doch eher selten so automobile Schätze wie Maserati Ghibli, Lancia Aurelia, Fiat Dino, Lamborghini Uracco und ähnliche Modelle. Insgesamt waren vom Fiat 500 bis hin zu Ferrari, Maserati, Lancia, Lamborghini und Autobianchi alle bekannten italienischen Automarken vertreten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Hauptorganisator Markus Wolfertstetter folgte noch die Fahrerbesprechung, bevor um Punkt 10 Uhr der Startschuss fiel. Die Fahrer setzten sich mit ihren Automobilen in 30-Sekunden-Abständen in Bewegung. Allein schon die Geräusch- und Klangkulisse belohnte jeden, der dabei war.

Das "Roadbook" sah es vor, dass die Route wie gewohnt überwiegend über Nebenstrecken zu führen hatte. So wurde der Hochberg in Richtung Vorderwelln verlassen und weiter ging es bis nach Berchtesgaden; dort wartete die erste Wertungsprüfung.

Nach dem Mittagessen setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung Richtung Bad Reichenhall auf zum Teil sehr engen Straßen und dann weiter nach Inzell. Hier in der Nähe hatten die Veranstalter eine Almstraße sperren lassen, um weitere Wertungsprüfungen durchzuführen. So wurde eine genaue Zeitvorgabe gemacht, die exakt einzuhalten war, wobei man vom Start bis zum Ziel auf der Alm fahren musste, ohne dass man auf der Strecke stehen bleiben durfte. Im Ziel erwartete die Teilnehmer das Espressomobil mit Kaffee und Dolci zur Stärkung.

Auf dem Rückweg von der Alm folgte noch eine Wertungsprüfung, bevor es dann direkt zum Zielpunkt Wochinger Brauhaus ging. Dort war eigentlich eine gemütliche Biergartenrunde vorgesehen, doch da inzwischen das Wetter schlechter geworden war, fand halt die Siegerehrung im Nebenzimmer statt. Sieger wurde Heidmut Kaske aus München mit einem Fiat 500 L. Ihre gute Stimmung ließen sich die Teilnehmer vom Wetter nicht vermiesen, denn die gute Organisation und die netten Leute hatten eines bewirkt - dass alle Teilnehmer den ganzen Tag ihren Spaß hatten. Und einige haben sich sogar schon für die "SCC 2013" angemeldet.

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