Gericht: Keine Provision für den Makler

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Rosenheim/Traunstein - Ob ein Makler seine Kunden betrogen hat oder anders herum, konnte das Landgericht nicht aufklären. Dafür fehlten die Beweise:

Der Rechtsstreit zwischen einem Makler aus dem Raum Rosenheim und einem in Rimsting lebenden Ehepaar endete ohne Urteil. Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, hatte der Makler von dem Paar 10.000 Euro Maklergebühr für eine Wohnung gefordert. Er zog seine Klage jedoch zurück, weil er doch nicht beweisen konnte, dass er vorab über die fällige Gebühr informiert hatte.

Im Kleingedruckten eines Prospekts habe der Makler auf die Gebühr von rund 3,6 Prozent des Kaufpreises hingewiesen. Allerdings konnte er kein Exemplar mehr vorweisen, das aus dem Jahr 2009 stammte. Damals hatte er das Ehepaar persönlich für eine Wohnungsbesichtigung getroffen. Die einzigen Unterlagen, die auffindbar waren, zeigen ganz andere Wohnräume als die, um die es im Verfahren ging.

Der Makler zog daher die Klage zurück. Andernfalls wäre auch ein Verfahren wegen versuchten Prozessbetrugs gegen ihn möglich gewesen.

Rubriklistenbild: © dpa

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