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Nach Messerangriff in Ruhpolding auf Axel S.

Lebensgefährtin (64) des Opfers wehrt sich gegen hartnäckige Gerüchte

Nach einem Messerangriff in Ruhpolding am 22. Dezember verbreiteten sich Gerüchte wie ein Lauffeuer im Ort. Die Polizei reagiert
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Messerangriff in Ruhpolding: Was steckt hinter den Gerüchten?

Der rätselhafte Angriff auf den Ruhpoldiger Schreiner Axel S. beschäftigt weiter die kleine Gemeinde. Im Ort wird noch immer über die Hintergründe gerätselt. Jetzt meldet sich die Lebensgefährtin des Opfers zu Wort.

Ruhpolding/Rosenheim – Kurz vor Weihnachten erschüttert eine abscheuliche Tat die beschauliche Wintersport-Gemeinde Ruhpolding schwer: Der am Ort bekannte Schreiner Axel S. wird Opfer eines schrecklichen Messer-Angriffs. Der 59-Jährige wird bewusstlos und mit Stichverletzungen im Oberkörper in seiner kleinen Werkstatt im Ortsteil Hinterpoint aufgefunden.

Schnell machen in der 6000-Seelen-Gemeinde Gerüchte die Runde. Insbesondere eine Sprachnachricht sorgt für Unruhe in den sozialen Medien. Darin berichtet eine bislang unbekannte Person davon, mit dem Opfer Axel S. nach der Tat gesprochen zu haben. Die Frau, die auf der Aufnahme zu hören ist, gibt an zu wissen, dass insgesamt drei Männer für den Angriff auf den Schreiner verantwortlich gewesen seien. Bereits am Weihnachtswochenende kam dann aber die Wendung: Die Polizei nimmt eine Frau (61) aus dem näheren Umfeld des Opfers fest. Auf Nachfrage von chiemgau24.de gibt Polizeisprecher Stefan Sonntag an, dass die Festgenommene „dringend tatverdächtig“ sei. Aufgrund mangelnder Fluchtgefahr habe der Haftrichter entschieden, die Frau auf freien Fuß zu setzen. Anzeichen für eine Tatbeteiligung von weiteren Personen gebe es zum aktuellen Zeitpunkt nicht, so Sonntag abschließend.

Tatverdächtige (61) auf freiem Fuß - Lebensgefährtin (64) wehrt sich gegen Gerüchte

Doch die Gerüchte in Ruhpolding ebben nicht ab. Auch die Lebensgefährtin des Opfers - Rosi K. (64) - gerät dabei in die Schusslinie. So machen Mutmaßungen die Runde, bei der 61-jährigen Tatverdächtigen könne es sich um sie handeln. Im Gespräch mit chiemgau24.de stellt sie klar, mit dem Angriff auf Axel S. nichts zu tun zu haben: „Ich bin nicht die Tatverdächtige und bin auch auch nicht erst aufgrund mangelnder Fluchtgefahr auf freiem Fuß“, beteuert die 64-Jährige. Sie gibt weiter an, seit nunmehr 24 Jahren ihren verunfallten Sohn zuhause zu pflegen. Und betont wiederholt: Mit dem Angriff auf ihren Lebensgefährten habe sie nichts zu tun.

In welcher Beziehung die vermeintliche Tatverdächtige (61) zu ihr und ihrem Lebensgefährten - dem verletzten Schreiner Axel S. - steht, will Rosi K. nicht kommentieren. Auf Nachfrage von chiemgau24.de stellt auch ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd unmissverständlich klar: „Uns ist bekannt, dass am Ort viele Gerüchte - besonders in den sozialen Medien und in Chat-Gruppen - unterwegs sind.“ Und weiter: „Bei der dringend Tatverdächtigen handelt es sich um eine 61-Jährige.“ Die 64-jährige Lebensgefährtin von Axel S. kann somit nicht gemeint sein.

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