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„Habt ihr eigentlich Lack gesoffen?“

Bergwacht Ruhpolding empört über Fake-Aushang an Wanderparkplatz - „Totaler Schmarrn“

Diesen Zettel entdeckte die Bergwacht Ruhpolding an einem Ruhpoldinger Wanderparkplatz.
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Diesen Zettel entdeckte die Bergwacht Ruhpolding an einem Ruhpoldinger Wanderparkplatz. Unterzeichnet ist er unter anderem von der Bergwacht selbst - das Problem: Sie haben ihn nicht aufgehängt.

Wegen eines Aushangs an einem der Ruhpoldinger Wanderparkplätze, der scheinbar von der Bergwacht stammt, meldet sich eben diese auf Facebook zu Wort. Von ihnen stammt der Zettel nicht.

Ruhpolding - Der Zettel hing an einem Wanderparkplatz bei Ruhpolding. Die Überschrift in Rot zeigt zum Teil in Großbuchstaben „Eilmeldung!!! Aus aktuellem Anlass“. Es wird darauf hingewiesen, dass die Benutzung der Kienberg Abfahrt und am Rauschberg angeblich „ab sofort ausschließlich mit Tourenski erlaubt“ sei.

Weiter heißt es auf dem Zettel, der in einer Klarsichtfolie mit Stecknadeln an einem Brett angebracht wurde, dass somit „Schneeschuh- und sonstiges Wandern [...] aus Gründen der Sicherheit absolut untersagt“ sei. „Tiefe Löcher und anderweitige destruktive Spuren“ stellen dem Aushang nach „eine unzumutbare Gefahr für die Skifahrer dar“.

Als Begründung für die angebliche Einschränkung wird angeführt, dass diese nötig sei, „da das Anlegen einer eigenen Fußgängerspur offensichtlich nicht möglich ist“ und schließt mit den Worten: „Eine Zuwiderhandlung ist bußgeldbewehrt!“ Als angebliche Urheber befinden sich am unteren Ende des Zettels die Bergwacht Ruhpolding und die Dienststelle Laubbau.

Unbekannte hängen im Namen der Bergwacht Ruhpolding Fake-Aushang auf

Die Bergwacht findet klare Worte zu dem Aushang, den sie definitiv nicht angebracht haben will. „Irgendjemand benutzt darin den Namen der Bergwacht Ruhpolding für einen öffentlichen Fake-Aushang, um Personen ohne Ski vom Aufstieg zum Rauschberg abzuhalten“, schreibt die Bergwacht auf ihrer Facebook-Seite und stellt unmissverständlich klar: „Der Aushang ist totaler Schmarrn. Wer ihn gesehen hat: Einfach ignorieren.“

Die Bergwacht Ruhpolding distanziert sich klar und komplett von dem Aushang und spricht von „komischem Schrieb“. Es wird darauf hingewiesen, dass eine neutrale Rettungsorganisation zum einen keine Wege im Gebirge sperren kann, und zum anderen, dass sie dies auch wollen würde: „Die Berge sind für alle Menschen gleichermaßen da. Wir setzen im Umgang dort auf gegenseitiges Verständnis, allgemeine Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft im Notfall sowie sensibles Verhalten gegenüber Tieren und Pflanzen.“ Wer weitere derartige Zettel finden sollte, dem empfiehlt die Bergwacht Ruhpolding, diese abzureißen, mitzunehmen und den Fund zu melden.

An die Person oder die Personen, welche den Zettel an dem Parkplatz aufgehängt haben, richtet die Bergwacht abschließend eine Frage: „Habt ihr eigentlich Lack gesoffen?“

mda

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