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Nach zähem Start läuft Kartenvorverkauf jetzt nach Plan

Biathlon in Ruhpolding 2023 eine Nummer kleiner: „Halbleere Tribünen schauen nicht gut aus“

Harry Stempfer (rechts), Vizepräsident des Organisationskomitees für den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding.
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Harry Stempfer (rechts), Vizepräsident des Organisationskomitees für den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding.

Es wird der erste Biathlon-Weltcup in Ruhpolding, der wieder im gewohnt beeindruckenden Rahmen stattfinden kann - trotzdem plant man in der Chiemgau-Arena für 2023 eine Nummer kleiner: Wir haben mit den Organisatoren über die Vorbereitungen für die Wettkämpfe im Januar gesprochen.

Ruhpolding - Nur noch gut drei Wochen, und Ruhpolding darf sich endlich wieder in ein Biathlon-Mekka verwandeln. Doch sind die turbulenten letzten Jahre spurlos an dem Weltcup-Standort im Chiemgau vorbeigegangen? 2021 wurden die Rennen in Ruhpolding wegen der Corona-Pandemie abgesagt und durch eine zweite Rennwoche in Oberhof ersetzt. 2022 waren die Athleten zwar da, aber keine Fans. „Nach Corona und jetzt mit der Energiekrise befinden wir uns in der Planung etwas im Blindflug“, so Harry Stempfer, Vizepräsident des Organisationskomitees, im Gespräch mit chiemgau24.de.

Biathlon-Weltcup in Ruhpolding 2023: Tribünen um 30 Prozent kleiner

Und tatsächlich: Der Vorverkauf für die Rennen begann im Spätsommer „schleppend“, wie Stempfer sagt. Zwischenzeitlich wurde sogar ein Einbruch um 40 Prozent im Vergleich zu 2019 vermeldet. Inzwischen habe sich das Blatt wieder gewendet. „Inzwischen sind wir beim Vorverkauf wieder im Plan. Klar: Mehr geht immer, aber wir sind zufrieden“, so der OK-Vizepräsident. Der Beginn des Biathlon-Weltcups Ende November brachte den ersten Schub und Erfolge deutscher Athleten wie von David Zobel oder Denise Herrmann-Wick taten ihr Übriges.

Für die Wettbewerbe am Samstag (14. Januar) und Sonntag sind die beiden Tribünen laut Stempfer bereits wieder ausverkauft. Für die Vortage gingen bereits etwa zwei Drittel der Tribünen-Tickets im Vorverkauf weg. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Tribünen in der Chiemgau-Arena wurden um rund 30 Prozent verkleinert. „Wegen den Folgen der Energiekrise hatten wir ein gewisses Risiko und durch kleinere Tribünen haben auch wir weniger kosten“, so Harry Stempfer. Außerdem: „Halbleere Tribünen schauen nicht gut aus. Dass die Ränge gut gefüllt sind, das ist entscheidend.“

Trotz der kleineren Kapazitäten, die Dimensionen des Ruhpoldinger Weltcups bleiben gewaltig: Gut 15.000 Fans haben laut Stempfer auf den Schießstand-Tribünen Platz, knapp 3000 auf der sogenannten Sonnentribüne, 4500 an der Strecke. Und das Plus bei den Ticketpreisen ist äußerst moderat. Im Vergleich zu 2018 kostet ein Platz entlang der Strecke nur zwei Euro mehr (jetzt 29 Euro), unter der Woche auf der Schießstand-Tribüne sind es nur vier Euro mehr (jetzt 45 Euro). Nutzt man noch den günstigeren Vorverkauf bis zum Jahresende, hat sich im Vergleich zu 2018 an den Preisen praktisch nichts getan. Harry Stempfer: „Die Menschen haben schon so viele andere Belastungen.“

Auch wenn zwischen Chiemgau-Arena und dem Ruhpoldinger Ortskern sieben Kilometer liegen: Dass sich mit der Gemeinde doch noch ein Veranstalter für den Champions-Park gefunden hat, freut auch Harry Stempfer. „Wir wollen den Gästen ja ein Gesamtpaket anbieten“ - und wer eine Karte für die Wettkämpfe hat, muss im Champions-Park keinen Eintritt zahlen. Genauso wie übrigens die bis zu 1000 ehrenamtlichen Helfer, die tagtäglich in Sachen Biathlon in und um Ruhpolding unterwegs sind. Aber, und auch das will der Vizepräsident des Organisationskomitees betonen: „Es geht in erster Linie um Biathlon, nicht um die Bespaßung.“

xe

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