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69 Patienten versorgt

BRK Traunstein zieht Bilanz zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Auch beim Biathlon-Weltcup 2023 leistete das Bayerische Roten Kreuz den Sanitätsdienst. Seine zahlreichen ehrenamtlichen Helfer versorgten erkrankte und verletzte Personen und trugen dadurch zu einem gelungenen Verlauf der Großveranstaltung bei.
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Auch beim Biathlon-Weltcup 2023 leistete das Bayerische Rote Kreuz den Sanitätsdienst. Seine zahlreichen ehrenamtlichen Helfer versorgten erkrankte und verletzte Personen und trugen dadurch zu einem gelungenen Verlauf der Großveranstaltung bei.

Zehntausende Biathlon-Anhänger strömten in den vergangenen Tagen in die Ruhpoldinger Chiemgau Arena, um die Wettkämpfe der weltbesten Skijäger direkt an der Loipe zu verfolgen. Wo so viele Menschen zusammenkommen, gibt es auch viele kleinere und größere Notfälle.

Mitteilung im Wortlaut

Ruhpolding - Um verletzte und erkrankte Personen bei einer Veranstaltung dieser Größe vor Ort wirksam medizinisch erstversorgen zu können, ist ein umfangreicher und kompetenter Sanitätsdienst zwingend erforderlich. Diesen leistete auch beim Weltcup 2023 das Bayerische Rote Kreuz (BRK). Insgesamt waren während der fünf Wettkampftage 212 ehrenamtliche Rotkreuz-Helfer im Einsatz.

Unsere Hauptaufgabe ist die medizinische Versorgung von Zuschauern, Sportlern und Veranstaltungsmitarbeitern. Aber auch für die kleinsten Gäste des Biathlon-Weltcup organisierten die Helfer des Roten Kreuzes einen Rückzugsort, wenn dies nötig war. So wurde zum Beispiel für den wohl jüngsten Besucher und seine Mutter in der Unfallhilfsstelle eine ruhige Ecke zum Stillen geschaffen oder auch für einen weiteren Besucher, der in der Kraxe am Rücken seiner Eltern unterwegs war, ein warmer und trockener Ort für einen „Boxenstopp“ bzw. Windelwechsel zur Verfügung gestellt.

Diese Extras sind nur möglich, wenn die Unfallhilfsstelle nicht schon mit Patienten belegt ist. Auch davon gab es in den fünf Veranstaltungstagen wieder genug. Vom gebrochenen Unterarm, über Verdacht auf Krampanfall, Bluthochdruckkrise oder entgleister Blutzucker, aber auch die vielen kleinen sogenannten Pflasterversorgungen, weil sich Besucher beim Marsch in die Chiemgauarena „Blasen“ gelaufen haben oder ein Mitglied der Küchencrew sich in den Finger geschnitten hat.

Im Stadion und entlang der Loipe haben wir zwölf gut sichtbare Erste-Hilfe-Stationen eingerichtet, die jeweils durchgehend von drei bis vier Helfern besetzt waren. Verletzte oder erkrankte Personen wurden von dort entweder zur Weiterbehandlung in unsere Unfallhilfestelle am Stadioneingang begleitet oder bei ernsteren Fällen vom Roten Kreuz in die umliegenden Kliniken transportiert“, berichtet Helmut Frank, der BRK-Einsatzleiter. Für den Transport standen mehrere Rettungs- bzw. Krankenwagen sowie ein bergungstaugliches Quad bereit. Der Sportbereich wurde zusätzlich von Helfern der Bergwacht betreut. Die sanitätsdienstliche Koordinierung des Großeinsatzes leistete der BRK-Kreisverband Traunstein. Hierzu wurde eine Einsatzzentrale in einem bereitgestellten Container eingerichtet. 

69 Patienten medizinisch versorgt

Medizinisch versorgt wurden vom Roten Kreuz während des Weltcups insgesamt 69 Patienten. Häufig waren in diesem Jahr Kreislaufprobleme sowie kleinere Verletzungen. 11 Personen mussten von den BRK-Helfern für weitere Behandlungsmaßnahmen ins Krankhaus gebracht werden. „An jedem Wettkampftag waren bis zu 120 BRK-Helfer im Einsatz. Gemeinsam haben sie während des Weltcups mehr als 4.000 Stunden ehrenamtlichen Dienst geleistet“, bilanzierte Frank. Die Helfer aus allen Bereichen des BRK-Kreisverbandes Traunstein wurden von Rotkreuzlern aus fast allen oberbayerischen BRK-Kreisverbänden unterstützt.

Pressemitteilung BRK Traunstein

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