SPD-Wahlveranstaltung im "SenVital"

Gedankenaustausch mit Seniorinnen und Senioren

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Zu einem Seniorennachmittag hatte kürzlich der SPD-Ortsverein Ruhpolding in das Senioren- und Pflegezentrum "SenVital" eingeladen.

Ruhpolding - Zu einem Seniorennachmittag hatte kürzlich der SPD-Ortsverein Ruhpolding in das Senioren- und Pflegezentrum "SenVital" eingeladen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Zu einem Seniorennachmittag hatte kürzlich der SPD-Ortsverein Ruhpolding in das Senioren- und Pflegezentrum "SenVital" eingeladen, wozu der Ortsvorsitzende Johannes Hillebrand viele Zuhörer begrüßen konnte.Bürgermeister Claus Pichler und der Landratsstellvertreter Sepp Konhäuser unterbreiteten dabei den Bewohnern ihre Ideen und Ziele, die sich unter anderem mit den Anliegen älterer Mitmenschen befassten.


Nachdem sich die anwesenden Gemeinderatskandidaten selbst vorgestellt hatten, ergriff der Rathauschef das Wort. "Ganz, ganz selten hat ein Einzelner etwas durchsetzen können", sagte er eingangs. Darum brauche Ruhpolding eine Mannschaft, die schaut, wie man sich gegenseitig zuarbeiten könne. Ganz selten könnten Entscheidungen an einem Tag getroffen werden. Dazu nannte er die mittlerweile bewilligte Entscheidung, dass am SenVital für den Straßenverkehr eine 30 Stundenkilometer-Beschränkung besteht. "Entscheidungen in der Bundesrepublik brauchen leider immer noch Wochen, Monate oder Jahre". Zur Verbesserung für die Bewohner des Seniorenheimes sei bereits eine ganze Menge umgesetzt worden, so zum Beispiel die Barrierefreiheit am Rathaus. In diesem Zusammenhang betonte er, dass sich aber an der Gesamtsituation für die Fußgänger noch einiges verbessern lasse. Für ihn als Bürgermeister gelte der Grundsatz:"Nichts geht über eine gute Nachbarschaft". Diese würde bereits zwischen dem Rathaus und dem SenVital praktiziert. Dann sprach er eines seiner Ziele an, eine Begegnungsstätte für Jung und Alt zu errichten. Dafür würde sich als "Nische für die SenVital-Bewohner" der alte Pfarrhof und der ehemalige Kindergarten "St. Franziskus" in der "Roman-Friesinger-Straße" anbieten. Auch der öffentliche Personennahverkehr sei aufgrund einer zukunftsträchtigen Entscheidung im Gemeinderat verbessert worden. "Dieser bietet sich auch für die Heimbewohner an, kann aber nur gehalten werden, wenn er auch von vielen angenommen wird". Letztlich meinte er noch, dass gute Ideen umgesetzt werden müssten. Dafür gelte: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es".

Nachdem der Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Hans Holzner sen., über die Möglichkeiten der Stimmabgabe mit Kumulieren und Panaschieren sprach, sagte der Landratskandidat Sepp Konhäuser, dass er gute Einblicke in das "Leben im Alter" gewinnen konnte, denn sein Vater sei der erste Bewohner des SenVital’s gewesen.Er als Landratstellvertreter sei zudem froh, dass es im Landkreis Pflegestützpunkte gebe. Die Barrierefreiheit sei für ihn ein "großes Thema", dazu regte auch er eine Verbesserung der Gehwegsituation vom SenVital in Richtung Ortsmitte an. Beim Personennahverkehr hob er hervor, dass die SPD-Fraktion im Kreistag einen Antrag eingebracht habe, wonach das sogenannte "Wiener Modell" eingeführt werden solle, bei dem der Fahrgast für einen Euro pro Tag den ÖPNV nutzen könne. Das Ziel müsse sein, einen Verbund über die Landkreisgrenzen hinaus möglich zu machen.


"Kommunalpolitik hat eigentlich nichts mit Parteipolitik zu tun", sagte er anschließend. Gemeinsame Ziele zu verfolgen sei wichtig. In diesem Zusammenhang prangerte er die nach seiner Meinung unrichtige Aussage an: "Eine Partei macht alles, die anderen tun nichts". Zuhören können und ins Gespräch kommen war anschließend das Motto, bei dem die Bewohner des Heimes die Gelegenheit hatten, in Tischgesprächen den Kandidaten ihre Anliegen zu unterbreiten. Und dass der Ruhpoldinger SPD-Ortsverein durchaus etwas Besonderes ist, stellten Bürgermeister Pichler und der Ortsvorsitzende Hillebrand unter Beweis, indem sie als "bayerische SPD-Combo" einige Musikstücke zum Besten gaben.

Pressemitteilung SPD Ruhpolding

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