Nach ehrgeizigen Plänen

Neubau der Rauschbergbahn: So schnell geht's doch nicht

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Statt wie bisher 120 sollen nach dem Neubau bis zu 500 Gäste stündlich auf den Gipfel des Rauschberges gebracht werden können. 
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Ruhpolding - Eigentlich hat man sich bei der Rauschbergbahn einen straffen Zeitplan für einen Neubau vorgenommen: Doch aus einer Eröffnung Ende nächsten Jahres wird nun doch nichts.

Im März mit dem Bau beginnen und im Dezember 2018 mit Allem fertig sein, wenn alles glatt geht: Das war noch im Frühjahr der ehrgeizige Plan von Roland Schnaitmann, dem Geschäftsführer der Rauschbergbahn in Ruhpolding - doch so schnell wird es nicht gehen. "Aus der Eröffnung im nächsten Jahr wird nichts mehr", so Schnaitmann gegenüber chiemgau24.de.

Die bisherigen Gondeln haben eine Kapazität von 15 Personen.

Auf der jüngsten Gesellschafterversammlung habe man sich darauf geeinigt, an dem Projekt weiter festzuhalten. Nun peilt Schnaitmann eine Neueröffnung "voraussichtlich 2019" an. Gespräche mit den Staatsforsten, die Grundeigentümer sind, und der Regierung gab es bereits im Frühjahr - doch nun gelte es, Investoren für das Millionen-Projekt zu finden

Auf rund 16 Millionen Euro schätzt der Geschäftsführer der Rauschbergbahn die Kosten für den Neubau der Bahn, sowie der Tal- und Bergstation. Bisher hat man eine Stundenkapazität von 120 Personen, nach einem Neubau sollen mit 50er-Gondeln dann stündlich bis zu 500 Gäste auf den Gipfel gebracht werden können. Die jetzige Bahn stammt aus dem Jahr 1953.

xe

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