Pressemitteilung Kliniken Südostbayern AG

50 Jahre jung und fit für die Zukunft

Die Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding besitzt ohne Frage einen ganz eigenen Charme.
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Die Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding besitzt ohne Frage einen ganz eigenen Charme.

Ruhpolding - Wer 50 Jahre alt wird und noch so jung und vital ist wie die Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding der Kliniken Südostbayern AG, kann seiner Geburtstagsfeier - bis die Pandemie die Welt und den Alltag auch im Gesundheitswesen nicht mehr im Griff hat - gelassen entgegensehen.

Das Wohl der Menschen steht für die in der Kreisklinik rund um die Uhr engagierten Mitarbeitenden zudem stets an erster Stelle. Das kleine, aber feine Krankenhaus mit der familiären Atmosphäre bietet den Patientinnen und Patienten Spitzenmedizin und -pflege mit Herz - direkt vor der Haustür.

Die Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding besitzt ohne Frage einen ganz eigenen Charme. Das mag an der überschaubaren Größe des 76 Betten umfassenden Hauses liegen, ganz sicher auch an den Menschen, die in seiner angenehm ruhigen Atmosphäre arbeiten, vielleicht auch ein wenig an der langen Geschichte des Krankenhausstandortes. Diese reicht viel weiter als fünf Jahrzehnte zurück. Denn wo am 31. Januar 1971 der Neubau des Krankenhauses Vinzentinum feierlich eröffnet wurde, hatte zuvor schon seit 1892 das auf Wunsch seiner Eigentümer zum Gemeindekrankenhaus umgebaute einstige Anwesen der Zimmermeisterseheleute Valentin und Anna Haßlberger gestanden. Das sehr in die Jahre gekommene Gebäude konnte Mitte der 1960er Jahre nicht mehr saniert werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul der Gemeinde Ruhpolding das Gemeindekrankenhaus bereits abgekauft. Sie finanzierten den Neubau aus eigenen Mitteln – und dieser konnte sich sehen lassen: Der lichte Atriumbau war zur damaligen Zeit nicht nur architektonisch eine Besonderheit, sondern überraschte auch mit ausschließlich Einzel- oder Zweibettzimmern.

Einer grundlegenden, aufwendigen Sanierung des Krankenhauses Vinzentinum in den 1990er Jahren folgte am 1. Januar 2012 ein weiterer großer Schritt: Nach 41 Jahren gaben die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul mit Blick auf den Nachwuchsmangel und die für kleine Häuser im deutschen Gesundheitssystem zunehmend wirtschaftlich schwierige Situation ihre Trägerschaft ab. Das Ordenskrankenhaus wurde als sechstes Haus in den Verbund der Kliniken Südostbayern AG (KSOB) aufgenommen und hieß fortan Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding. Mit dem neuen Namen begann das Krankenhaus der Regelversorgung auch immer stärker sein medizinisches Profil zu schärfen. „Als ersten Schritt war es uns wichtig im Rahmen der Altersmedizin eine Akut-Geriatrie in Ruhpolding zu etabliert“, erinnert sich Elisabeth Ulmer, Vorständin der Kliniken Südostbayern AG. Längst hat sich die im Dezember 2013 mit 20 Betten eröffnete Fachabteilung mit der Leitenden Ärztin Dr. Marianne Gerusel-Bleck an ihrer Spitze und engagierten, speziell weitergebildeten Pflegekräften bei der ebenso sensiblen wie effizienten ganzheitlichen Behandlung älterer Menschen mit akuten und chronischen inneren Erkrankungen und akut erkrankter Demenzpatienten einen weithin guten Ruf erworben.

Was sich schon von Beginn als richtig und wichtig erwiesen hat – nämlich „die Zusammenarbeit im Verbund mit enger Anbindung an das Klinikum Traunstein“, so Ulmer – kam 2017 auch bei der Gründung des „Alterstraumatologiezentrums Traunstein-Ruhpolding“ zum Tragen. Das damals zertifizierte und gerade erneut erfolgreich einer Überprüfung unterzogene alterstraumatologische Zentrum trägt mit seinem Fachwissen aus der Unfallchirurgie am Klinikum Traunstein und der Geriatrie an der Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding der ganz spezifischen Situation des Unfallverletzten alten Menschen auf ganz spezielle Weise Rechnung. Sie sollen so eigenständig wie möglich in ein selbstbestimmtes Leben zurückkehren können. „Die entschleunigte Atmosphäre des Hauses bietet gerade dem alten Menschen sowie Schmerzpatienten das perfekte Umfeld“, so Elisabeth Ulmer. Im Januar 2016 wurde an der Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding eine Abteilung für multimodale stationäre Schmerztherapie eröffnet, ihre Leitung übernahm Chefärztin Dr. Helga M. Schuckall. „Durch die Bildung dieser Schwerpunkte konnten wir die Klinik gut und zukunftsweisend weiterentwickeln“, betont die Vorständin. Auch die Innere Medizin unter der Leitung von Chefarzt Dr. Herbert Bruckmayer wurde nicht nur mit dem Schwerpunkt Endoskopie immer weiter auch ambulant ausgebaut und bietet den Patienten moderne Medizin auf hohem Niveau.

Diese starke medizinische und pflegerische Kompetenz in allen Fachabteilungen der Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding können die Patientinnen und Patienten künftig im einem noch schöneren und komfortablen Umfeld genießen: Passend zum runden Geburtstag werden die in vier Bauabschnitten durchgeführten Sanierungsarbeiten heuer abgeschlossen. Nicht nur den Menschen, die hier behandelt werden, tut die Kreisklinik gut. „Ich fühle mich wohl in dem Haus, es ist ein enormes Miteinander aller Berufsgruppen, jeder hilft mit“, sagt Petra Kalina, Standortdirektorin für die Kreiskliniken Ruhpolding und Trostberg in der Kliniken Südostbayern AG. „Die Arbeit und das hohe Engagement von Pflege und Ärzten, jedoch genauso Technik, Reinigung, Küche und Co. haben immer eine Auswirkung auf Menschen beziehungsweise auf unsere Patienten.“

Ein persönliches Bild von der eindrucksvollen Zusammenarbeit in dem kleinen Haus mit seinen großen medizinischen und pflegerischen Leistungen können sich die Menschen – zu pandemieunbelasteten Zeiten – alljährlich an den immer sehr gut besuchten Tagen der offenen Tür machen. „Die Kreisklinik Vinzentinum in Ruhpolding hat für die Gemeinde eine ganz besondere Bedeutung“, so Justus Pfeifer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Ruhpolding. „Die ausgesprochen familiäre und kompetente ärztliche und pflegerische Betreuung schätzen die Bürgerinnen und Bürger sehr“, weiß das Gemeindeoberhaupt. „Das 50-jährige Bestehen am Standort Ruhpolding steht für den Erfolg einer zuverlässigen regionalen Gesundheitsversorgung“, betont Pfeifer. „Dass ein Ort wie Ruhpolding neben seiner touristischen Attraktivität noch dazu eine hervorragende medizinische Versorgung bietet, rundet die Lebensqualität absolut ab.“ Auch in diesem Sinne hoffen alle Beteiligten in der Kliniken Südostbayern AG, dass die von Covid-19 gesetzten Rahmenbedingungen im Verlauf der zweiten Jahreshälfte ein schönes Fest für das junge Geburtstagskind zulassen werden.

Pressemitteilung Kliniken Südostbayern AG

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