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40 Sanitäter in der Chiemgauarena

Der BRK Kreisverband Traunstein sichert Sommerbiathlon ab

Rettungs-, Kranken- Mannschaftstransportfahrzeuge vor der Unfallhilfsstelle des BRK an der Chiemgauarena.
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Rettungs-, Kranken- Mannschaftstransportfahrzeuge vor der Unfallhilfsstelle des BRK an der Chiemgauarena.

Das Organisationsteam der Kreisbereitschaftsleitung war bereits seit Monaten mit den Planungen für den Sanitätsdienst beim Sommerbiathlon beschäftigt, um trotz der Unsicherheiten mit Corona diese großartige Veranstaltung in der Gemeinde Ruhpolding abzusichern.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ruhpolding - Um jederzeit eine schnelle Versorgung von in Not geratenen Besuchern, Helfern und Sportler zu gewährleisten, waren an den Veranstaltungstagen rund 40 Sanitäter und zwei Notärzte von 09.00 Uhr – 19.00 Uhr im Einsatz und sicherten das weitläufige Gelände in und um die Chiemgauarena sowie die Wege von den Zuschauerparkplätzen bestmöglich ab. Der BRK KV Traunstein kann aufgrund jahrelanger Erfahrungen beim Winter Biathlon-Weltcup, der jährlich im Januar stattfindet, auf einen tiefen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das Wissen über Gelände und die Art der Veranstaltung stellte die Verantwortlichen vor neue Herausforderungen. Die Gefahrenpotentiale mussten an eine Sommerveranstaltung angepasst werden. Sonnenstiche, Sonnenbrände, Schnittverletzungen und Kreislauferkrankungen auf der einen Seite aber auch Fahrradunfälle und Sturzverletzungen bei den Sportlern machten es notwendig, sich auf andere Krankheits- und Verletzungsbilder einzustellen.

Auch die kontinuierliche Beobachtung und Beurteilung der Wetterlage über den gesamten Veranstaltungsverlauf musste durch den Fachdienst Information und Kommunikation gemonitort werden, um frühzeitig auf die Unwetterlagen reagieren zu können. In den fünf Veranstaltungstagen wurden 48 Personen durch die Helfer des Roten Kreuzes vor Ort an der Unfallhilfsstelle versorgt und betreut. Glücklicherweise musste keiner der Patienten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden.

Zusammenarbeit wird im Roten Kreuz großgeschrieben

Der Landkreis Altötting stellte über die gesamte Dauer der Veranstaltung Einsatzpersonal und auch ihre mobile Wache zur Verfügung. Die Mobile Wache wird bei größeren Diensten eingesetzt. Sie bietet Helfern und Patienten Schutz vor Wind und Wetter und kann an einem, von der eigentlichen Unfallhilfsstelle entfernten, Ort aufgestellt werden. In einem abgeschirmten Bereich konnten somit Patienten mit leichteren Verletzungen in der Chiemgauarena versorgt werden Durch die Helfer des BRK wurden allein an den Veranstaltungstagen über 550 Stunden ehrenamtlich geleistet, berichtet Helmut Frank, Leiter der Bereitschaften im Landkreis Traunstein und Verantwortlicher für die Planung und Organisation des Sanitätsdienstes dieser Großveranstaltung. Stolz auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Ortsgruppen aus dem Kreisverband Traunstein zeigte sich auch Andreas Obermaier, der als Stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter erstmals die Personalplanung bei einer Großveranstaltung übernahm.

Guter Rat muss nicht teuer sein

Gerade weil es dem Team um den Kreisbereitschaftsleiter wichtig war, möglichst viele Erfahrungen für den Ablauf dieser Veranstaltung im Sommer zu sammeln, war die Freude groß, dass drei Helfer aus den Kreisverbänden Weilheim-Schongau und Weiden in der Oberpfalz, die seit vielen Jahren beim Sanitätsdienst am Biathlon-Weltcup mitwirken, sich dieses Jahr sogar zweimal die Zeit genommen hatten, um auch mit Rat und Tat bei der Sommerversion des Biathlons zu unterstützen.

Eins kommt selten allein!

Bei allen Herausforderungen, welche die Durchführung eines solchen großen Sanitätsdienstes mit sich bringt, war diese nicht die einzige Veranstaltung, die an diesem Wochenende abzusichern war. Parallel zum Sommerbiathlon waren Helfer der BRK Bereitschaft Traunstein auch bei einem Reitturnier im Gemeindebereich Chieming tätig, erklärte Florian Zeltsperger, Leiter der Bereitschaft Traunstein.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Traunstein

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