Mit Großaufgebot in Ruhpolding im Einsatz

Feuerwehr rund um Biathlon-Spektakel stark gefordert

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Ruhpolding - Die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren hatten rund um den diesjährigen Biathlon-Weltcup alle Hände voll zu tun. In der Chiemgau-Arena selbst blieb es weitestgehend ruhig, drum herum gab es allerdings einige Einsätze.

Dies zeigte sich auch am Sonntag, 19. Januar, als gegen 5.20 Uhr der Brand eines Stadels in der Seehauser Straße, ganz in der Nähe des Ortszentrums und der Chiemgau Arena, gemeldet worden war. Hier waren die Feuerwehren Ruhpolding und Eisenärzt über mehrere Stunden mit einem Teil der Mannschaft sowie der Ausrüstung gebunden. Daraufhin wurde als Ergänzung der Sicherheitswache an der Arena die Feuerwehr Reit im Winkl alarmiert. Um das Ortsgebiet Reit im Winkl absichern zu können, wurde zudem ein Fahrzeug samt Mannschaft der Wehr aus Grassau alarmiert.


Feuerwehren bei Biathlon-Weltcup in Ruhpolding im Einsatz

 © Hubert Hobmaier/Feuerwehr
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Busse kollidieren von Chiemgau Arena

Auch Ruhpoldings Feuerwehrkommandant Michael Mayer konnte ein positives Fazit ziehen: "Diese Großveranstaltung ist seitens der Feuerwehren professionell abgearbeitet worden und auch die Gebietsabsicherung für die angrenzenden Gemeinden habe einwandfrei funktioniert." Zudem waren die Wehren auch bei Unfällen in Inzell und im Bereich des Ruhpoldinger Ortsteils Brand gefordert.


Darüber hinaus gab es auch direkt vor der Arena noch einen kleinen "Schreckmoment", als am Sonntag am Busbahnhof vor der Arena zwei Shuttle-Busse miteinander kollidierten. Es gab insgesamt sieben Leichtverletzte, wovon vier Personen ambulant vor Ort versorgt werden konnten. Die Feuerwehr unterstützte bei diesem Einsatz Rettungsdienst und Polizei.

Große Herausforderungen bei Einsatzplanung

Sowohl im Stadionbereich als auch rund um den "Champions Park" im Zentrum der Gemeinde, wo die Siegerehrungen und viele Fan-Partys stattfanden, waren Einsatzkräfte der Feuerwehr während der fünftägigen Großveranstaltung, die am Sonntag mit den beiden Verfolgungsrennen zu Ende gegangen war, nahezu rund um die Uhr vor Ort. Der Dienstbeginn für die ehrenamtlichen Helfer war jeweils in den frühen Morgenstunden und dauerte oft bis spät in die Nacht hinein. 

Sowohl die tagesgenaue Dienstplanung sowie die Überprüfung der Ausrüstung und Besprechungen zum jeweiligen Einsatztag bildeten hier den Grundstock dafür, dass alle der täglich 80 eingesetzten ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte ihren Einsatzauftrag erfolgreich durchführen konnten. Am Wochenende waren bis zu 25.000 Besucher täglich in die Arena gekommen, die übrigens auch von Streckensprecher Karlheinz Kas und dem Team der Stadionregie bestens unterhalten wurden.

Hier war die Feuerwehr zeitgleich mit einem Großaufgebot im Einsatz. Unter anderem wurden die Zufahrtswege abgesichert und für einen geordneten Parkplatzdienst gesorgt. Zudem wurde der Bustransfer der Fans und anderer Gäste koordiniert. Kommandant Mayer zog zufrieden Bilanz: "Es gibt unter den Einsatzkräften kein böses Wort und jeder Einzelne ist mit vollem Engagement dabei. Diese Freude überträgt sich letztlich auch an die Fans aus aller Welt. Insbesondere an den kritischen Punkten bei den Warteschlangen für die Busse sorgte dies dafür, dass es dort kaum Probleme gab." Auch Kreisbrandrat Christof Grundner war hochzufrieden: "Die umfangreichen Planungen haben sich bezahlt gemacht."

mw/Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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