Schülerinnen und Schüler forschten und entdeckten

MINIPHÄNOMENTA an der Grund- und Mittelschule Ruhpolding

Ruhpolding - An der Grund- und Mittelschule Ruhpolding wurde in den letzten Tagen viel geforscht und entdeckt: Die MINIPHÄNOMENTA war mit ihren technisch-naturwissenschaftlichen Stationen zu Besuch.

Schwingende Pendel, tanzende Wasserteufel, starke Magnete und viele weitere Phänomen haben die Kinder der Grund- und Mittelschule Ruhpolding in ihren Bann gezogen: Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) war mit ihren 52 technisch-naturwissenschaftlichen Stationen zu Besuch. 

Der Forscherdrang in den Schülerinnen und Schülern geweckt

Im ganzen Schulhaus waren die Versuche aufgebaut, für die Schüler bedeutete das: Vor und nach der Schule, zwischen den Schulstunden und in den Pausen konnten sie forschen, staunen und begreifen – und zwar ganz selbstständig, ohne Lehrer. Die mussten sich (auch wenn es schwer fiel) zurückhalten und die Schüler alleine ausprobieren lassen. So haben die Kinder eigene Hypothesen entwickelt, kreative Lösungswege gesucht und Zusammenhänge entdeckt. Aus Neugier und der Frage „Wie funktioniert das denn?“ wurde so echter Forscherdrang.

"Wir wollen schon die Kleinen für Technik und Naturwissenschaft begeistern"

Heute haben die begeisterten Schüler und Schulleiterin Dr. Lydia Großpietsch nicht nur Eltern und Ehrengästen die verschiedenen Versuche gezeigt, auch Projektleiterin Eva Hinterhuber vom bbw hat sich alles genau angeschaut. 

Anlässlich dieses „Tags der Öffentlichkeit“ sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das mobile Experimentierfeld ideell und finanziell unterstützen: „Bayern braucht auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Mit ihnen können wir die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts sichern. Deswegen wollen wir schon die Kleinen für Technik und Naturwissenschaft begeistern und unterstützen die MINIPHÄNOMENTA aus voller Überzeugung.“

Ein Teil von MINIPHÄNOMENTA soll erhalten bleiben

Bald zieht die MINIPHÄNOMENTA weiter an die nächste Schule. Was zurück bleibt, ist ein ehrgeiziger, nachhaltiger Plan: Zusammen mit Schülereltern und regionalen Unternehmen sollen einige Stationen nachgebaut werden und so Teile des Bildungsangebot der Schule auch langfristig zur Verfügung stehen. 

Einige Schulen stecken besonders viel Zeit und Herzblut in den Erhalt der Experimentierstationen – wofür sie mit dem Titel „MINIPHÄNOMENTA-Schule“ ausgezeichnet werden. Bereits seit zehn Jahren steht die MINIPHÄNOMENTA pro Schuljahr bis zu zwölf bayerischen Grundschulen zur Verfügung. Sie ist eines von 16 Projekten und Angeboten der MINT-Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen. 

Pressemeldung Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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