Nach Ungewissheit und langem Hin und Her

Jetzt ist es offiziell: Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann stattfinden

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Biathlon-Weltcup Ruhpolding - Training Männer
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Ruhpolding/Traunstein - Es war ein tagelanges Zittern wegen Schnee und Katastrophenfall, dann ein Hin und Her zwischen Organisatoren und Behörden - aber jetzt ist es ganz offiziell: Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann stattfinden.

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Update 20 Uhr: Endgültig grünes Licht für Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Jetzt ist es fix: Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding kann stattfinden. Die Gemeinde Ruhpolding hat dem Landratsamt als Sicherheitsbehörde versichert, dass sie alle Anforderungen an das Sicherheitskonzept erfüllen kann. Das bestätigte Michael Reithmeier, Pressesprecher des Landratsamtes, auf Anfrage von chiemgau24.de. 

Der am Mittwoch abgesagte Sprint der Herren wird um 11 Uhr nachgeholt, der Sprint der Damen findet dann planmäßig um 14.30 Uhr statt. 

Update, 15.45 Uhr - Traunsteiner Landrat Walch Biathlon noch nicht zusagen

Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch stellt in einem Video klar, dass er noch nicht sagen kann, ob der Biathlon Worldcup am Donnerstag stattfinden kann, oder nicht. Er könne das ohnehin nicht entscheiden, so Walch. 

In Ruhpolding habe die Lage sich entspannt, dennoch müssen, die Blaulichtorganisationen das neue Sicherheitskonzept erst noch abnehmen. Einsatzkräfte, die in den letzten Tage im Schneeeinsatz waren, dürfen nicht für den Biathlon eingesetzt werden. Sollte man noch Einsatzkräfte finden, die nicht im Katastropheneinsatz waren, müsse man weiter sehen.

Ohnehin sei das Amt aktuell stärker mit der Evakuierung in Schleching beschäftigt, als mit dem Weltcup. 

Erstmeldung

Soeben hat sich das Landratsamt Traunstein bei chiemgau24.de gemeldet und klar gestellt, dass eine Zusage seitens des Landratsamtes für die Durchführung des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding ab Donnerstag - Stand jetzt - nicht erteilt wurde. Die Organisatoren hatten am Morgen auf Facebook einen entsprechenden Post abgesetzt.

Der Post der Veranstalter:

"Die Veranstalter haben bei uns ein neues Sicherheitskonzept eingereicht, bei dem bisher ein Punkt jedoch noch nicht erfüllt wurde", sagte Landratsamt-Sprecherin Katharina Buchner. Konkret geht es dabei um die Stationierung von zwei Feuerwehr-Löschzügen, die während der Veranstaltung in der Chiemgau Arena dauerhaft vorgehalten werden müssten. Die Auflage der Behörde hierzu: Es darf sich hierbei um keine Einsatzkräfte handeln, die zuletzt oder derzeit immer noch in den Katastrophengebieten im Einsatz waren/sind. Diese bräuchten nämlich dringend eine Pause, hieß es.

Auf die Frage, ob die Wettkämpfe auch durchgeführt werden dürften, wenn der Katastrophenfall bis dahin nicht aufgehoben werden kann, entgegnete die Sprecherin: "Das ist so jetzt noch nicht entschieden." Das Landratsamt wird wohl noch am Nachmittag eine Pressemitteilung dazu herausgeben. Generell sei es aber so, dass sich die Lage im Landkreis Traunstein zunehmend entspanne und die Verantwortlichen wohl damit rechnen, dass der Katastrophenfall spätestens im Laufe des Donnerstages weitgehend aufgehoben werden kann.

Veranstaltung seit Tagen auf wackligen Beinen

Die Veranstaltung in der Chiemgau Arena hatte wegen der Schneemassen und des Katastrophenfalls seit Tagen auf wackligen Beinen gestanden. chiemgau24.de war deswegen am Dienstag auch in der Region unterwegs und hat sich bei den Fans umgehört.

Sollte jedoch die Genehmigung erteilt werden, sollen am Donnerstag gleich zwei Wettbewerbe stattfinden. Um 11 Uhr zunächst der Sprint der Männer, ehe dann ab 14.30 Uhr die Damen an der Reihe sind (beides ARD live).

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