Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Neuer Hochbehälter zur Wasserversorgung in Gnaig 

Ein laufender Wasserhahn. (Symbolbild)
+
Der Hochbehälter im Ruhpoldinger Ortsteil Gnaig stammt aus dem Jahr 1968 und wird nun durch einen neuen ersetzt. (Symbolbild)

Ruhpolding - Der Hochbehälter im Ruhpoldinger Ortsteil Gnaig versorgt 75 Einwohner mit Trinkwasser.

Doch er entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen für eine Anlage der öffentlichen Wasserversorgung. Der bauliche Zustand des Stahlbetonbehälters ist so schlecht, dass er aufgrund von mikrobiellen Verunreinigungen bereits vom Netz genommen werden musste. Der Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1968 und wird nun durch einen neuen ersetzt. Die Kosten trägt die Gemeinde Ruhpolding, erhält dafür aber eine finanzielle Förderung des bayerischen Umweltministeriums. Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat den entsprechenden Förderbescheid erlassen. Baubeginn ist im Frühjahr 2021.

Bisher kann der Hochbehälter 20 Kubikmeter Wasser speichern. Zu wenig für die aktuellen Anforderungen, daher wird der neue Behälter zwei Wasserkammern mit je 20 Kubikmeter Volumen enthalten. Die geschätzten Kosten liegen bei 208.000 Euro. Der Bau wird durch das bayerische Förderprogramm mit maximal 70 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt, teilt das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit.

Wasserversorgungsanlagen sind eine wichtige Infrastruktur und müssen langfristig und planvoll erhalten werden. Denn intakte Leitungen und Anlagen sind die Basis für eine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Werden effiziente Sanierungsmaßnahmen an dieser wichtigen Infrastruktur umgesetzt, verlängert sich die Nutzungsdauer der Wasserversorgungsanlagen erheblich und trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung einer Kommune bei. Wird in den Erhalt dieser Anlagen planvoll investiert, fördert der Freistaat Bayern in Härtefällen nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2018). Die Gemeinde Ruhpolding könne für ihr Satzungsgebiet diese Härtefall-Förderung in Anspruch nehmen, schließlich habe sie in der Vergangenheit viel Geld für die Sanierung und - 2 - den Erhalt der Wasserversorgungsanlagen ausgegeben, teilt das Wasserwirtschaftsamt Traunstein mit.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Kommentare