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Stützpunkt Ruhpolding

Schwierige Situation bei Nachwuchs-Biathleten – Trainer befürchten: „Es wird Lücken geben“

In einer schwierigen Lage befinden sich derzeit die heimischen Nachwuchs-Biathleten am Stützpunkt Ruhpolding. Durch die aktuellen Beschränkungen durch die Corona-Maßnahmen ist in der Chiemgau Arena nur ein eingeschränktes Training möglich.

Ruhpolding – Die heimischen Nachwuchs-Biathleten am Stützpunkt Ruhpolding befinden sich in einer schwierigen Lage. Durch die aktuellen Beschränkungen durch die Corona-Maßnahmen ist in der Chiemgau Arena nur ein eingeschränktes Training möglich. Trainieren dürfen nur Mitglieder des Nachwuchs- und Landeskaders. Vereinsmitglieder ohne Kaderstatus dürfen vorläufig nicht trainieren. „Das betrifft bei mir die Hälfte meiner Sportler“, so Stützpunkt-Jugendtrainer Florian Graf.

Wettkämpfe gibt es derzeit keine

Zwölf Sportler seiner Gruppe gehören einem Kader an, zwölf haben keinen Kaderstatus. Wettkämpfe gibt es derzeit überhaupt keine. So ist der Deutschlandpokal Mitte Dezember in Ridnaun abgesagt worden, auch eine geplante Verlegung der Rennen nach Ruhpolding ist gescheitert. „Das ist alles sehr schade und bedeutet für uns eine sehr unglückliche Lage“, so der ehemalige Spitzenbiathlet.

In der Ruhpoldinger Chiemgau Arena herrschen optimale Bedingungen

In der Ruhpoldinger Chiemgau Arena herrschen deswegen derzeit optimale Bedingungen, da erst kürzlich der im Sommerdepot gelagerte Schnee ausgebracht wurde. Die Athleten aus dem Weltcup sind bis kurz vor Weihnachten in Finnland und Österreich unterwegs. „Das alles würde uns wegen des Trainings sehr gelegen kommen, aber so das ist natürlich für uns Trainer und Sportler ein Dämpfer“, betont Graf.

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Ähnliche Probleme hat auch Gau-Schülertrainerin Martina Seidl. Bei ihr dürfen nur die Kaderathleten der Schüler 15 auf den Strecken und am Schießstand der Chiemgau Arena trainieren. Alle jüngeren Sportler haben noch keine Kader-Zugehörigkeit und werden zum Beispiel via Online zuhause betreut. „Wir übertragen teilweise unsere Übungen aus dem Kraftraum live auf deren Computer“, so Seidl.

„In vier bis fünf Jahren wird sich das im Spitzensport niederschlagen“

Mit Biathlon habe das aber wenig zu tun, sagt Florian Graf. Für die Trainer ist es in dieser schwierigen Zeit wichtig, alle ihre Schützlinge bei Laune zu halten. „Zum einen müssen wir aufpassen, dass wir keine Talente verlieren und zum anderen sollen wir auch Nachwuchs generieren“, weiß Graf. Er befürchtet noch weitaus Schlimmeres für die Zukunft. „In vier bis fünf Jahren wird sich das im Spitzensport niederschlagen. Da wird es Lücken geben.“

Graf und Seidl hoffen nun, dass sich vielleicht schon nach Weihnachten einiges zum Positiven wendet und ein geregeltes Training mit Wettkämpfen möglich ist. „Wir halten uns penibel an alle Vorgaben. Wenn die Sportler nicht auf den Langlaufbrettern unterwegs oder am Schießstand sind, setzen sie sofort die Schutzmasken auf. Auch wenn wir Trainer mit den Biathleten sprechen, beachten wir die Maskenpflicht und die Abstandsregeln“, schildert Graf die Situation. (shu)

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt

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