Schwierigkeiten bei Zug-Bergung

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Bei der Bergung des Zuges gab es einige Schwierigkeiten

Traunstein/Ruhpolding - Eine Oberleitung fiel am Dienstagmorgen auf eine Bahn, aus der dann 226 Schüler evakuiert werden mussten. Die Bergung des Zuges verlief nicht ganz nach Plan.

Momente des Schreckens waren es für die 226 Schüler, die sich am Dienstagmorgen in dem Zug befanden, auf den eine Oberleitung krachte (wir berichteten). Nachdem die Evakuierung der Fahrgäste weitgehend ohne Schwierigkeiten verlief, stellte die Bergung des Zuges auf der Strecke Traunstein-Ruhpolding eine große Herausforderung dar.

Bilder von der Evakuierung der Kinder am Dienstag

Bergezug: Besatzung unterwegs zur Evakuierung

Rettungsaktion in Eisenärzt

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Schreckmomente im Schüler-Zug

Bis Mittwochvormittag um 11 Uhr waren die Mitarbeiter der Südostbayernbahn beschäftigt, den Zug zu bergen. "Das Problem war, dass es ausgerechnet der am schlechtesten zugängliche Streckenabschnitt ist, in dem sich der Zug befand", so Christoph Kraller von der Südostbayernbahn. "Außerdem musste die Elektro- und die Diesellok von der Strecke entfernt werden. Es ist sehr schwierig, beide Loks gleichzeitig zu bergen, da diese eigentlich nicht kompatibel sind." Die Diesellok kam bei der Evakuierung der Schüler zum Einsatz, doch auch diese Bahn wurde von einem umgestürzten Baum erstmal ausgebremst.

Erst nach der Bergungsaktion konnte damit angefangen werden, die Oberleitungen zu reparieren. Am Mittwoch war die Strecke noch komplett gesperrt. Wann die Züge auf der Bahnlinie Traunstein-Ruhpolding wieder nach Plan fahren werden, ist noch nicht ganz klar. Womöglich kann es noch etwas dauern, bis die Strecke wieder befahrbar ist. 

redch24

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