Seit vielen Jahren für Obdachlose engagiert

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„Ihre Arbeit für Obdachlose in Traunstein ist unheimlich wertvoll und es ist endlich an der Zeit für eine Anerkennung“: Mit diesen Worten überreichte Oberbürgermeister Manfred Kösterke eine Blumenschale an Margret Pröbstl, die im Rahmen des „Runden sozialen Tisches“ der Stadt Traunstein für ihr langjähriges soziales Engagement geehrt wurde.

Traunstein - „Was ich tue, mache ich mit sehr viel Freude“, mit diesen Worten bedankte sich Margret Pröbstl für eine Ehrung der Stadt Traunstein, die ihr am Dienstag Oberbürgermeister Manfred Kösterke überreichte.

Traunstein Als Rahmen für die Auszeichnung hatte das Stadtoberhaupt den „Runden sozialen Tisch“ der Stadt Traunstein gewählt, zu dem sich zweimal im Jahr die Vertreter von Kirchen und Sozialverbänden im Rathaus treffen. Eine von allen Seiten hoch geschätzte Teilnehmerin der Runde ist auch Margret Pröbstl, die seit 2002 ehrenamtlich das Bürgerbüro der Arbeiterwohlfahrt in der Höllgasse leitet. Vor allem engagiert sich Frau Pröbstl für Menschen in sozialen Notlagen und für Obdachlose, die sie zusammen mit der Stadt Traunstein bei der Wohnungssuche unterstützt. „Ihre Arbeit ist unheimlich wertvoll und es ist endlich an der Zeit für eine Anerkennung“, so der Oberbürgermeister. In seiner Würdigung erwähnte Kösterke auch die Weihnachtsfeiern, die Frau Pröbstl jedes Jahr für Obdachlose aus Traunstein veranstaltet, sowie ihre Betreuungsangebote für Rentner und Pensionisten des ehemaligen Fernmeldeamtes, in dem sie bis zu ihrer eigenen Pensionierung als Sozialbetreuerin tätig war. „Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre das soziale Netz in Traunstein, in der Form und mit der Fülle von Angeboten, wie wir sie kennen, nicht denkbar“, machte der Oberbürgermeister deutlich. Viel Applaus für die wichtige Arbeit der Traunsteinerin gab es von den Teilnehmern des „Runden sozialen Tisches“, an dem auch dieses Mal wieder eine ganze Reihe von Themen zur Sprache kamen, angefangen bei der Kinderarmut über die Probleme von Familien mit Hartz IV bis hin zur Altersarmut. „Wenn man sieht, wie viel Not es auch im scheinbar so beschaulichen Traunstein gibt, dann wird deutlich, dass gerade die Arbeit von Menschen wie Margret Pröbstl für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung ist“, so Kösterke.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

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