Seniorenbeirat seit drei Jahren aktiv

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Traunstein - Für den Seniorenbeirat der Stadt Traunstein geht Mitte des Jahres die erste Amtsperiode zu Ende. 12 Mitglieder wurden von der über 60-jährigen Bürgerschaft der Stadt gewählt.

Die auf drei Jahre gewählte Interessensvertretung der Senioren besteht aus zwölf Mitgliedern, die aus und von der über 60-jährigen Bürgerschaft der Stadt Traunstein gewählt wurden. Nach Ansicht des 1. Vorsitzenden Dieter Reichenau zeigt schon ein kurzer Überblick über die Aktivitäten des Seniorenbeirats in der ersten Amtsperiode zum einen die Vielseitigkeit seines Betätigungsfeldes, zum anderen, wie sinnvoll diese ehrenamtlich tätige Einrichtung für die Senioren der Stadt ist. In der Sitzung des Seniorenbeirats am Mittwoch im Rathaus zog der Seniorenbeirat eine positive Bilanz über die Arbeit der ersten Amtsperiode.

Die gute Resonanz zeige sich vor allem in den vielen Anfragen, Wünschen und Beschwerden, die sowohl schriftlich als auch persönlich in den öffentlichen Sitzungen vorgebracht werden können. So spiegelten die Themen das ganze Spektrum der täglichen Bedürfnisse und Probleme der Senioren in Traunstein wider: Barrierefreie Zugänge zu Geschäften, Ämtern und Verkehrsmitteln, Belästigung von Fußgängern durch Radfahrer auf Gehwegen, Querungshilfen für Fußgänger, Sitzgelegenheiten im öffentlichen Bereich und in Geschäften, Erweiterung des Einsatzbereiches für den Stadtbus und vieles mehr stand in den Sitzungen bisher auf der Tagesordnung.

Seine Sitzungen verbindet der Seniorenbeirat gerne mit Besuchen in den Räumen sozialer Einrichtungen wie dem Caritas Altenheim St. Irmengard, dem Seniorenzentrum der Diakonie auf der Wartberghöhe, dem Malteser-Hilfsdienst, dem Bayerischen Roten Kreuz oder dem Sozialverband VdK, um nur einige zu nennen. Zusammen mit der Stadtmarketing Traunstein GmbH veranstaltete der Seniorenbeirat ein Gespräch über „Senioren und Einkauf“ sowie eine Podiumsdiskussion über „Leben und Einkaufen in Traunstein“. In einem Gespräch mit Vertretern des Krankenhauses zum Thema „Umgang mit älteren Patienten“ konnten Wünsche und Probleme beider Seiten diskutiert werden. Viel Resonanz fand auch die Veranstaltung „Sie haben gewonnen“, zur Aufklärung der Senioren über die Tricks unlauterer Geschäftemacher.

Eine sehr erfreuliche „Amtspflicht“ für die Mitglieder war darüber hinaus die Teilnahme an den Seniorennachmittagen des Frühlingsfestes; hier waren Gespräche in einem ganz persönlichen Rahmen möglich. Zu diesem geselligen Bereich gehört auch die Gründung einer Theatergruppe durch Jutta Bräutigam. Ihr Auftritt vor Seniorengruppen oder in Seniorenheimen ist immer sehr gut angekommen.

Ein übersichtlich gestalteter, informativer Flyer wurde erstellt, um auch auf diesem Wege die Mitglieder und das Aufgabenfeld des Seniorenbeirats dem Bürger nahe zu bringen. „Trotz vieler Erfolge konnte nicht bei allen von den Senioren vorgebrachten Wünschen und Beschwerden Abhilfe geschaffen werden“, hält Vorsitzender Dieter Reichenau in seinem Rückblick fest. Sachliche oder finanzielle Gründe hätten einer Realisierung im Wege gestanden oder es bedürfe noch Zeit, bis eine Klärung herbeigeführt werden kann. „Manchmal waren es aber auch allzu spezielle Wünsche, denen im Sinne der Gesamtheit der Bürger nicht entsprochen werden konnte“, so Reichenau. Sehr vorteilhaft im Hinblick auf eine schnelle Erledigung der aufgegriffenen Probleme war die Tatsache, dass Oberbürgermeister Manfred Kösterke, an fast allen Sitzungen persönlich teilnahm und die Seniorenreferentin des Stadtrates Ingrid Bödeker als direktes Bindeglied zu Stadtrat und Verwaltung fungierte.

Zusammenfassend könne mit Fug und Recht behauptet werden, dass sich das ehrenamtliche Engagement der Beiratsmitglieder gelohnt habe. Senioren, egal ob rüstig und unternehmenslustig, oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, haben besondere Bedürfnisse die den jüngeren Bürgern, der Verwaltung und den Betreibern von Einkaufsgeschäften vermittelt werden müssten. Der Vorstand und die Mitglieder des Seniorenbeirats rufen schon jetzt alle Traunsteiner Bürger der Generation „Ü 60“ auf, eine Kandidatur für die Neuwahlen im Frühsommer 2011 ins Auge zu fassen; auf jeden Fall aber sich an der Wahl zu beteiligen.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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