SPD fordert Umgehungsstraße 

"Der alte Eisenärzter Ortskern braucht eine Aufwertung"

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Siegsdorf - Im Trauntal bei Eisenärzt ist's eng, der Verkehr schiebt sich durchs Ortszentrum: Auch die SPD drängt nun einmal mehr, dass bei einer möglichen Ortsumfahrung gehandelt wird. 

"Im engen Trauntal ist die Ortsumfahrung eine technische Herausforderung, aber der alte Ortskern braucht eine Aufwertung. Das ist nur möglich, wenn der Durchgangsverkehr umgeleitet wird", so SPD-Gemeinderat Klapfenberger jüngst bei einem Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler. Derzeit prüft die Gemeinde weiterhin die Möglichkeiten einer Umgehung. Gefordert seien aber vor allem der Freistaat und das Eisenbahnbundesamt, so Kofler.

Straße entlang der Bahnlinie?

Bereits in den 1960er-Jahren wurde über eine Umgehungsstraße nachgedacht. Damals wurde noch ein möglicher Tunnel als Lösung ins Spiel gebracht, von dieser Lösung ist man aber abgekommen. Teuer und kompliziert wird es wegen der Lage von Eisenärzt aber sowieso. Am ehesten kommt derzeit eine neue Straßenführung entlang der Bahnstrecke in Frage.

Von links: Rainer Klapfenberger, Bärbel Kofler und Bernhard Kübler in Siegsdorf.

Das Projekt ist aber noch immer nicht im Ausbauplan für die bayerischen Staatsstraßen bis 2025 gelistet. Heißt: In diesem Zeitraum wird von Seiten des Freistaats nicht geplant. Die Gemeinde selbst müsste sich finanziell beteiligen, wenn das Projekt beschleunigt werden sollte. Die Bundestagsabgeordnete Kofler sagte den Siegsdorfern Unterstützung bei ihren Bemühungen zu und besprach die technischen Möglichkeiten im Anschluss mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes.

Neuer Wohnraum in Siegsdorf

Auf Unverständnis stieß bei Kofler auch der Zustand der Traunbrücke und dabei insbesondere der mit Schlaglöchern übersäte Bürgersteig auf der Brücke: "Ich habe diesen Zustand gegenüber dem Staatlichen Bauamt angesprochen, es kann nicht sein, dass der Weg über eine Staatsstraße für Fußgänger derart baufällig ist. Ich hoffe auf schnelle Behebung der Schäden." 

In Hörgering nahm man dann die Großbaustelle des ehemaligen Bayernparks in Augenschein. „Ich freue mich, dass hier Wohnraum geschaffen wird. Ich nehme aus der ganzen Region die Klagen über zu wenig bezahlbaren Wohnraum auf“, so Bärbel Kofler. Abschließend ging die Gruppe noch durch das Ortszentrum von Siegsdorf. Rainer Klapfenberger stellte die Pläne dar, auf das Gelände einer Schreinerei Wohnungen zu bauen. Bärbel Kofler wies dabei auf die Bundesmittel für Städtebauförderung hin, die Kommunen dabei helfen, die Ortskerne aufzuwerten und lebendige Viertel zu schaffen.

xe/Pressemitteilung SPD Siegsdorf

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