Erster Schritt zu Umsetzung von Verkehrskonzept

So will Siegsdorf den Durchgangsverkehr ausbremsen

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2000 Autos täglich nutzen die Ruhpoldinger Straße allein als Abkürzer. 
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Siegsdorf - Möglichst viele Autos sollen hinaus aus dem Ortszentrum. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Ruhpoldinger Straße als Abkürzer - nun versucht es die Gemeinde mit Fahrbahnverengungen. 

"Das Thema kann nicht sein, neue Straßen zu bauen, sondern den Verkehr mit anderen Maßnahmen aus dem Ortszentrum herauszubringen", so Verkehrsplaner Ulzhöfer bei der Vorstellung des Siegsdorfer Verkehrskonzepts im Februar. Am Dienstag wagte der Gemeinderat nun den ersten Schritt zur Umsetzung und nahm sich die Ruhpoldinger Straße vor.

Allein 2000 Fahrzeuge nutzen die Ruhpoldinger Straße täglich als Abkürzer von Ruhpolding kommend durch das Ortszentrum in Richtung Autobahnanschluss Schweinbach und Traunstein - insgesamt sind es viele tausende Autos mehr, die die Straße täglich nutzen. Nun will die Gemeinde dort mobile Fahrbahnverengungen aufstellen, um den Verkehr auszubremsen und die Verkehrsströme dadurch möglichst um das Ortszentrum zu lenken

"Nach einer ersten Testphase werden wir wieder Verkehrszählungen durchführen und schauen, ob sich etwas verändert hat", so Siegsdorfs Geschäftsleiter Hermann Haslinger gegenüber chiemgau24.de. Wo genau in der Ruhpoldinger Straße die mobilen Fahrbahnverengungen aufgestellt und wie viele davon angeschafft werden ist allerdings noch nicht entschieden. 

xe

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