Bürgermeister Thomas Kamm fordert erneute Prüfung

Ortsumfahrung Eisenärzt soll wieder auf den Prüfstand

v.l.n.r. MdL Klaus Steiner, 1. Bürgermeister Thomas Kamm, Alfred Überegger, 2. Bürgermeister Manfred Gugglberger

Siegsdorf - Eine Ortsumfahrung von Eisenärzt auf der bestehenden Bahntrasse nach Ruhpolding, soll jetzt nochmals auf den Prüfstand.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bei einem Ortstermin mit MdL Klaus Steiner, forderten Bürgermeister Thomas Kamm und zweiter Bürgermeister Manfred Guggelberger von der Bahn und dem Bundesverkehrsministerium eine erneute Prüfung.

Beide richteten nochmals die Bitte an Klaus Steiner, das Anliegen zu unterstützen und weiter voranzutreiben. Steiner überzeugte sich bei dem Termin nochmals von immensen Verkehrsbelastungen und unhaltbaren Zuständen für die Bürger Eisenärzts. 2018 hatte Steiner, in Abstimmung mit dem hiesigen Bundestagsabgeordneten, Dr. Peter Ramsauer, bereits mehrere Vorstöße unternommen, um das Verfahren in Gang zu bringen. Dies ist zunächst auch gelungen, allerdings wurde von den Verkehrsexperten bei der Bahn und im Bundesverkehrsministerium die Sperrung der Bahnstrecke, mit über 10 Minuten, als zu lange angesehen.


Zwei in einer Studie untersuchte Planungsvarianten sehen vor, die den PKW Verkehr auf der Staatsstraße 2098 auf einer Länge von 300 Meter, auf die bestehende Bahntrasse zu führen und damit einen Bypass um Eisenärzt zu legen und vom Durchgangsverkehr zu befreien. „Dieses sogenannte Bimodale Modell, das es bereits in anderen Städten/Kommunen gibt, ist die einzige Möglichkeit, um eine Lösung für Eisenärzt zu bekommen“, sagte Bürgermeister Kamm. „Vor allen Dingen würde dieses Projekt aber auch der öffentlichen Hand erhebliche Kosten sparen, die der Bau eines Tunnels oder einer komplizierten Umfahrung auf einem Höhenrücken verursachen würde“ stimmte Steiner den Ausführungen von Bürgermeister Kamm und 2. Bürgermeister Gugglberger zu. Steiner sagte zu, zusammen mit seinem Bundestagskollegen, Dr. Peter Ramsauer, erneut einen Vorstoß zur Umsetzung des Projekts zu unternehmen.

Pressemeldung MdL Klaus Steiner

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