Zug übersehen: Frau wird erfasst und getötet

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Siegsdorf - Ein tragischer Unfall hat sich am Sonntagabend an einem Bahnübergang ereignet. Im dichten Schneetreiben übersah eine ältere Frau einen Zug und wurde getötet.

Am 23.. März, gegen 19.30 Uhr, ereignete sich in Siegsdorf ein schwerer Bahnunfall. Dabei wurde eine 72-jährige Frau vom Zug erfasst und getötet. Die Frau überquerte auf Höhe der Ruhpoldinger Straße in Siegsdorf die Gleise der Bahnstrecke Traunstein - Ruhpolding, obwohl die Schranken geschlossen waren.

Ungeachtet des roten Blinklichts und der Beschrankung überquerte sie die Gleise, ohne auf den heranfahrenden Zug der Regionalbahn Südostbayern zu achten. Trotz Notsignal und Bremsmanöver kam der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und erfasste die Frau. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Rentnerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.

Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs, musste die Zugstrecke für circa zwei Stunden gesperrt werden. An der Unfallstelle waren insgesamt 30 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr Siegsdorf, 11 Personen des Rettungsdienstes einschließlich Notarzt, ein Einsatzteam der Bahn, sowie mehrere Beamte der Bundes- und Landespolizei im Einsatz. Im Rahmen der Vorermittlungen war auch ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein an der Einsatzörtlichkeit.

Der Zugführer erlitt bei dem Unfall einen Schock, weitere Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Leiche sowie eine Obduktion an.

Tödlicher Unfall mit Zug

Pressemeldung Polizeiinspektion Traunstein

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