Weiter im Spitzenfeld der Solarlandkreise

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Traunstein - Der Landkreis konnte dieses Jahr seinen Meister-Titel der Solar-Bundesliga nicht verteidigen. Es reichte dieses Jahr "nur" für den zweiten Platz.

Der Landkreis Traunstein ist auch 2010 im Spitzenfeld der Deutschen Solar- Bundesliga vertreten. Zwar konnte der Meister-Titel in der Gruppe der Landkreise aus dem letzten Jahr trotz eines deutlichen Ausbaus der Sonnenstromflächen in 2009 leider nicht wiederholt werden (er ging heuer an Schwäbisch Hall), doch lässt die aktuelle Platzierung als „Vize“ alle Hoffnungen für das kommende Jahr zu. Landrat Hermann Steinmaßl bei der Siegerehrung während der Messe Intersolar in München: „Ich bin sicher, wir packen es wieder.“ Die Solar-Bundesliga wird seit zehn Jahren von der Fachzeitschrift „Solarthemen“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. veranstaltet. In diesem Jahr nahmen 1.558 Kommunen am Wettbewerb teil.

Besonders erfolgreich im Ausbau der Photovoltaik-Anlagen im letzten Jahr war die Gemeinde Tacherting, die in der Kategorie der Gemeinden von 5.000 bis 10.000 Einwohnern den 1.Platz erobern konnten. Besonders viele Solaranlagen gibt es auch in den Gemeinden Engelsberg und Kienberg. Aber nicht nur bei der Solarstrom-Produktion, auch bei der Gewinnung von Wärme für Brauchwasser und Heizung schneidet der Landkreis hervorragend ab. Bei einer Kollektor-Gesamtfläche von über 70.000 m² werden dabei jährlich über 3,8 Millionen Liter Heizöl und damit rechnerisch rund 19.000 Tonnen an klimaschädlicher CO2-Emission vermieden. Für den Geldbeutel der Landkreis-Bürger bedeutet dies, dass etwa 2,5 Millionen € nicht für Energie-Importe (Öl oder Gas) ausgegeben werden müssen.

Unterstützt wird die Solarbundesliga seit vielen Jahren durch das Engagement der Initiative „Vom Watzmann bis zum Wendelstein“ zur Förderung von Wärme und Strom von der Sonne unter Federführung von Peter Rubeck. Landrat Hermann Steinmaßl danke Rubeck im Rahmen der Preisverleihung: „Herr Rubeck hat mit dieser Initiative viel für den Ausbau der Sonnenenergie bewegt und erhebt seit vielen Jahren die Zahlen der Solarthermischen Flächen und Photovoltaik-Anlagen in Kooperation mit den Handwerksbetrieben und den Kommunen. Ein herzlicher Dank gilt natürlich auch allen, die mit ihrem privaten und betrieblichen Engagement die Nutzung der Sonnenkraft auf ihren Dächern ermöglichen und damit auch ganz erheblich zu einer regionalen Wertschöpfung beitragen.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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