Stadtbücherei als bundesweites Beispiel

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Traunstein - Die Leiterin der Stadtbücherei Anette Hagenau wurde als Referentin zum Bibliothekartag eingeladen und präsentierte dort ihr Konzept für die Arbeit der Stadtbücherei.

Als lokales Informationszentrum, Ort der Leseförderung und sozialer Treffpunkt wird die Stadtbücherei Traunstein in einem Bibliothekskonzept definiert, das der Stadtrat im Jahr 2009 als Grundlage für die Neuausrichtung der Stadtbücherei beschlossen hatte.

Nachdem auch die Fachwelt auf das Konzept aufmerksam geworden ist, erhielt die Leiterin der Stadtbücherei, Anette Hagenau, eine Einladung als Referentin zum 100. Bibliothekartag, der zum Thema „Wie verkaufe ich meine Bibliothek?“ in Berlin abgehalten wurde. Vor Vertretern von über 4000 Bibliotheken präsentierte Frau Hagenau das von ihr erstelle Konzept für die Arbeit der Stadtbücherei.

In einem weiteren Beitrag berichtete sie über professionellen Bestandsaufbau und unter dem Motto „Gut ist uns nicht gut genug“ beschrieb sie unter anderem Maßnahmen zur Leseförderung und zur Veränderung der Lesegewohnheiten. „Für die Teilnehmer des Bibliothekartages war es interessant zu hören, wie sich die Stadtbücherei den Herausforderungen stellt“, so Frau Hagenau.

Die veränderten Freizeit- und Mediengewohnheiten der Bürger seien für Bibliotheken Anlass zur Analyse und Neuausrichtung des Angebots. Im Rahmen einer Fortbildungsreihe des Bibliotheksverbands Oberbayern habe sie für die Stadtbücherei Traunstein eine Konzeption entwickelt, die eine auf lokale Fakten gestützte Neupositionierung der Bibliotheksarbeit ermöglicht. Als größte öffentliche Bibliothek im Landkreis Traunstein bietet die Stadtbücherei Traunstein ihren Nutzern ein Angebot von rund 40.000 Medien sowie einen umfangreichen Service. Die Stadt Traunstein finanzierte den Betrieb der Bücherei im Jahr 2010 mit rund 340.000 Euro.

Pressemitteilung Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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