Steiner Burgfestival war voller Erfolg

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Stein - „Nichts für schwache Horchlöffel“ hieß es beim 2. Steiner Burgfestival. Das galt in erster Linie natürlich für die Bands, aber auch für den Mittelaltermarkt.

Nebst der musikalischen Untermalung war am Samstag vor der Kulisse des Steiner Hochschlosses für allerley Vergnügungen und das leibliche Wohl der Schaulustigen aufs Beste gesorgt.

Vor und zwischen den Konzerten von „Subway to Sally“, „Die Apokalyptischen Reiter“, „Eluveitie“, „Mono Inc.“, „Rabenschrey“ und „Mary Found Slain“ unterhielten „Gaudium Brachjalis“ das bunt gemischte Volk aus Edelleuten, Rittern, Marketenderinnen, Handwerkern, Bauern, Freien und Unfreien mit bekannten Weisen aus dem Mittelalter und Eigenkompositionen.

Die fünf Spielleute wechselten sich in ihren Darbietungen mit dem genialen Duo „Mimikry“ ab, das mit einem Walk Act, Gaukeley und Feuershow für Kurzweil sorgt. Die Närrin und Narr entführten in eine feurige Welt voller Fantasy, Zauberey und Poesie. Wobei Feuer eine zentrale Rolle spielte: Tanz mit Feuer, Zauberey mit Feuer, spucken, schlucken, dazu kamen akrobatische Jonglagen mit Stangen, Stäben, Ketten, Peitschen, Keulen und Bällen.

2. Steiner Burgfestival

Auf dem bunten Markt wurden wohlfeyle Speisen des Wanderbäckerei mit den gegrillten Tieren des Meister John um die Gunst der Festivalbesucher gebuhlt. Frohe Atzung! Zu kaufen fand man dort neben echten Ritter-Rüstungen und Schwertern auch allerley Trinkhörner, Tand, Schmuck, festes Schuhwerk aus Holz, edelste Geschmeide, Räucherwaren, Kaleidoskope, und mittelalterliche Spiele. Selbstverständlich fehlten auch die magischen Silberscheiben bekannter Lieblingsbarden nicht.

Das Festivalgelände konnte dank modernen Maschinen gegenüber der ersten Auflage im vergangenen Jahr deutlich großzügiger gestaltet werden, es gab aber natürlich weiterhin viele lauschige Plätze unter dem schattenspendeten Grün der alten und jungen Buchenbäume. Wege wurden verbreitert, so dass in diesem Jahr auch Wiedereinlass möglich war. Die Wartepartie am Ende des Abends gab es in diesem Jahr nicht mehr, da jetzt zwei Ausgänge zur Verfügung standen.

Pressemeldung

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