Surberger wollen Klarheit über Containerterminal

Surberg/Traunstein - Bei einer Bürgerversammlung in Surberg wollen die Anwohner heute wissen, ob bei Hufschlag ein Containerterminal geplant wird. Sie lehnen das ab:

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In Surberg findet heute eine Bürgerversammlung statt - großes Thema ist ein angeblich geplantes Güterterminal in der Gemeinde. Auf der Suche nach einem Standort für ein neues Güterterminal werden derzeit auch Untersuchungen in der Nähe von Hufschlag durchgeführt. Dies ergaben Recherchen der Bayernwelle.

Mehrere Bürger aus Hufschlag wiesen darauf hin, dass möglicherweise an der neuen Umgehungsstraße ein Terminal geplant sei. Dieses soll entlang der Bahnlinie Traunstein - Waging entstehen. Nach Informationen der Bayernwelle handelt es sich dabei vermutlich nur um erste Voruntersuchungen.

Drastische Lärmzunahme befürchtet

Die Bürger in Hufschlag befürchten durch einen möglichen Terminal erhebliche Belastungen für den Ort. Der Lärm werde durch den Schwerverkehr auf Straße und Schiene dramatisch zunehmen, so das Argument. Nach Angaben der Bürger würden sich die verantwortlichen Stellen bei Anfragen in Schweigen hüllen. Nun erhoffen sie sich bei der heutigen Bürgerversammlung mehr Klarheit. Die Versammlung beginnt heute um 19.30 Uhr im Gasthaus in Lauter.

Teisendorf: Planungen festgefahren 

Die Investoren eines Containerterminals in Teisendorf wollen die Flinte noch nicht ins Korn werfen. Kloiber und Eurogate: so heißen die beiden Unternehmen, die sich für das Containerterminal in Teisendorf interessieren. Ferdinand Kloiber hält den Standort Teisendorf nach wie vor für hochinteressant: hier sei eine hervorragende Anbindung von der Straße an die Schiene möglich. Knackpunkt ist aber nach wie vor die Frage der Grundstücke: einige zentrale Grundstücke stehen nicht zur Verfügung, weil die Eigentümer nicht verkaufen wollen. Deshalb sind die Planungen nach Bayernwelle-Informationen im Moment festgefahren.

Alternativer Standort

Kloiber teilte dem Radiosender mit, dass die beiden Investoren nach wie vor ein sogenanntes Raumordnungsverfahren vorbereiten. Allerdings schaue sich Kloiber parallel zu den Teisendorf-Planungen auch nach anderen möglichen Standorten für ein Terminal um.

Quelle: Bayernwelle Südost

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