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Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Gemeinde Surberg will Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach installieren

Gemeinde Surberg will Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach installieren
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Gemeinderat (Symbolbild)

Kurz und bündig verlief die Sitzung des Surberger Gemeinderats. Die Gemeinderäte mussten sich nämlich nur mit einem Grundsatzbeschluss und einem Bauantrag befassen. Von Bürgermeister Michael Wimmer kamen zuvor noch einige Bekanntgaben.

Surberg - Bei dem Grundsatzbeschluss ging es um die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Rathausgebäude. Bürgermeister Wimmer erklärte dazu, aufgrund der Bestrebungen des Gesetzgebers, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern, wolle die Gemeinde Surberg einen Beitrag zur Klimaneutralität und den Minderungszielen des Klimaschutzgesetzes 2021 leisten. „Das Dach des Rathauses mit seiner Süd-Ost-Ausrichtung wäre für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage bestens geeignet“, stellte Wimmer fest.

Der überwiegende anfallende Strombedarf der Verwaltung, in der Regel von 8 bis 16 Uhr, könnte dadurch in den Sommermonaten großteils gedeckt werden. Der Bürgermeister informierte darüber, dass 2020 11 500 Kilowatt und 2021 10 500 Kilowatt verbraucht wurden. Die Minderung sei durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung und die Erneuerung der Küche mit neuen Geräten erfolgt. Die Verwaltung schlage deshalb vor, Angebote für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach einzuholen. Dabei solle auch eine Berechnung des voraussichtlichen Ertrags, der Wirtschaftlichkeit sowie der Amortisationszeit ermittelt werden. Laut Wimmer soll das Konzept auch einen Batteriespeicher und eine Notstromeinheit beinhalten.

Klaus Weber erkundigte sich danach, ob die Tragfähigkeit des Daches geprüft worden sei. Der Bürgermeister antwortete, das Dach sei sehr stark. Weber schlug vor, eine E-Ladestation einzurichten. Dem entgegnete der Bürgermeister, Surberg habe keinen Ortskern, wo die Leute ihr Auto mehrere Stunden stehen ließen. Einstimmig fasste der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss, eine Fotovoltaikanlage auf dem Rathausdach zu errichten. Die Verwaltung wurde beauftragt, entsprechende Angebote einzuholen.

Ebenfalls keine Einwände hatte das Gremium gegen den Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Oed. Den Ausführungen des Bürgermeisters zufolge befindet sich das Bauvorhaben im Geltungsbereich der Innenbereichssatzung „Oed/Bergstraße“. Die darin getroffenen Festsetzungen werden eingehalten. Da die Erschließung durch die Lage des Grundstücks an der Ortsstraße Sonnenstraße und die Abwasserbeseitigung durch den Anschluss an den gemeindlichen Kanal im Trennsystem gesichert sind, ist das Bauvorhaben gemäß Baugesetzbuch genehmigungsfähig, sodass die Gemeinderäte das gemeindliche Einvernehmen erteilten.

Bei den Bekanntgaben informierte der Bürgermeister das Gremium unter anderem darüber, dass die Ingenieurarbeiten für das Kanalsanierungskonzept Teil III an das Ingenieurbüro Ing Traunreut GmbH zum Angebotspreis von 43 550 Euro und die Arbeiten für die Breitbandversorgung in Surberg im Rahmen der bayerischen Gigabitrichtlinie an die Telekom Deutschland GmbH vergeben wurde. Der Anteil der Gemeinde Surberg betrage 19 500 Euro, sagte Wimmer. Die Arbeiten für die Erneuerung der Küche im Kindergarten in Lauter führt als günstigster Anbieter die Firma Johann Brunner in Surberg zum Angebotspreis von 10 000 Euro durch.

Bjr

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