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Wahrnehmung der Anwohner ist anders

Gemeinderat Surberg befasst sich nochmals mit der Situation im Papst-Benedikt XVI.-Weg

  • VonGünther Buthke
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Anwohner des Papst-Benedikt XVI.-Wegs hatten einen Antrag an die Gemeinde Surberg gestellt, für den Abschnitt des Papst-Benedikt XVI.-Wegs von der Bahnunterführung bis zur Einmündung in die Georgistraße eine Tempo-30-Zone einzurichten.

Surberg - Die Polizeiinspektion Traunstein hatte jedoch eine Geschwindigkeitsbeschränkung im beantragten Bereich als „...weder für rechtlich möglich noch wirklich zielführend“ beurteilt. Dagegen hielt sie die Anordnung einer Tempo-30-Zone im Bereich des Papst-Benedikt XVI.-Wegs, der Georgistraße und der Straße „Am Kircherl“ aus rechtlicher Sicht für möglich und die Örtlichkeit für besonders geeignet. Dies wiederum wurde vom Surberger Gemeinderat in der August-Sitzung nach ausführlicher Diskussion, bei der auch andere Vorschläge unterbreitet wurden, abgelehnt.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats berichtete Bürgermeister Michael Wimmer über die gemachten Alternativvorschläge. Zur Aufstellung einer Geschwindigkeitsmessanlage zur genaueren Beurteilung der Situation im Papst-Benedikt XVI.-Weg sagte er, dass vom 14. Juni bis 5. Juli dort eine solche Anlage aufgestellt worden sei. Die Auswertung von 4460 Messwerten, durchschnittlich 212 Messwerte pro Tag, habe eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,4 km/h ergeben. 85 Prozent seien langsamer als 21 km/h gefahren.

Zur Aufstellung eines Vorfahrtzeichens an der Georgistraße erklärte Wimmer, laut Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfe sich eine Zonenanordnung nicht auf weitere Vorfahrstraßen erstrecken. Es müsse grundsätzlich die Vorfahrtregel „rechts vor links“ gelten.

Zur Anordnung einer Einbahnstraße im Papst-Benedikt XVI.-Weg sagte Wimmer, ein solches Verkehrszeichen können laut StVO nur angeordnet werden, wenn das Verkehrszeichen die zur Gefahrenabwehr unbedingt erforderliche und allein in Betracht kommende Maßnahme sei. Dies sei hier nicht der Fall, eine Einbahnstraßenregelung würde sogar zur Erhöhung der Geschwindigkeit führen, da nicht mehr mit Gegenverkehr gerechnet werde.

Andreas Wimmer (Bündnis 90/Die Grünen) regte daraufhin an, im Papst-Benedikt XVI.-Weg eine Anlieger- oder Spielstraße einzurichten. Dr. Andrea Grote (Bündnis 90/Die Grünen) meinte, die Wahrnehmung der Anlieger sei, dass viel zu schnell gefahren werde. Dagegen führte Georg Schmid (Bürgerliste) an, man habe eine Messung mit niedriger Geschwindigkeit gemacht. Die Straße gebe nicht mehr her. Dr. Grote antwortete, man solle danach gehen, was die Anwohner sagten. Bürgermeister Wimmer sagte deshalb zu, den Vorschlag von Wimmer zu prüfen und mit der Polizei zu sprechen.

bjr

Rubriklistenbild: © picture alliance/Paul Zinken

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