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Zufahrt zum Waldkindergarten soll sicherer werden

Gemeinderat Surberg beschließt Bau des Geh- und Radwegs

Zwei Varianten gibt es für einen sicheren Weg zum Waldkindergarten
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Zwei Varianten gibt es für einen sicheren Weg zum Waldkindergarten
  • VonGünther Buthke
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In seiner August-Sitzung hatte sich der Surberger Gemeinderat bereits mit dem Antrag der Freien Wähler Surberg befasst, zwischen dem Waginger Bahngleis in Hufschlag und der Abzweigung nach Jahn einen Geh- und Radweg zum Waldkindergarten zu bauen.

Surberg - Da noch eine zweite Variante ins Spiel gebracht wurde, beauftragte der Gemeinderat die Gemeindeverwaltung, die Kosten zu ermitteln, Gespräche mit den Bayerischen Staatsforsten zu führen, mögliche Förderungen zu erfragen und das Ergebnis dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorzulegen.

Dem Gemeinderat lagen nach einer Ortsbegehung mit einem Vertreter der Firma Traun Tiefbau GmbH jetzt drei verschiedene Varianten samt einer großen Kostenschätzung vor. Die Variante eins führt entlang der „Betonstraße“ bis zur Bahnüberführung Jahn (Kosten: 35 000 Euro), die Variante zwei führt von der Einfahrt Lappen zur Bahnüberführung Jahn auf dem vorhandenen öffentlichen Feld- und Waldweg (22 000 Euro) und die Variante drei als Vollausbau gemäß Antrag der Freien Wähler Surberg (160 000 Euro zuzüglich 20 Prozent Planungskosten).

Im Anschluss an alle Varianten: von der Bahnüberführung Jahn nördlich der Betonstraße bis zum Parkplatz Waldkindergarten (20 000 Euro). Nach ausgiebiger Diskussion entschied sich der Gemeinderat mit 14:3 Stimmen für die Variante eins. Laut Bürgermeister Michael Wimmer sind im Haushalt 2021 bereits Mittel von 35 000 Euro für den Geh- und Radweg bereitgestellt worden.

Bürgermeister Wimmer erklärte dazu, da entlang der „Betonstraße“ die Bayerischen Staatsforsten Grundeigentümer seien, habe mit der Forstverwaltung eine Ortsbegehung stattgefunden, um abzuklären, ob das Forstamt einverstanden sei. Dieses sei mit dem Weg südlich der „Betonstraße“ einverstanden, eine Baumaßnahme nördlich der Straße komme wegen der notwendigen umfangreichen Geländeanpassungen nicht in Frage.

Zweiter Bürgermeister Jakob Steiner (Freie Wähler) machte sich noch einmal für die Variante drei stark, weil sie die sicherste sei. Er befürchtete, dass die Variante zwei nicht genutzt werde. Dieser Auffassung schloss sich auch Susanne Schwarz (Freie Wähler) an. Bürgermeister Wimmer sagte, die südliche Variante habe die wenigsten Eingriffe. Er machte deutlich, dass der notwendige Grund von der Gemeinde nicht erworben werde.

Elke Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) wies auf die Verkehrssituation hin. Von den derzeitigen 80 km/h müsse man heruntergehen. Sie möchte nicht, dass ein Kind „zusammengefahren“ werde, betonte sie. Bürgermeister Wimmer sagte zu, dass die Gemeinde mit der Polizei sprechen werde. Georg Schmid (Bürgerliste) votierte für die Variante eins, weil diese für die Natur am wenigsten schädlich sei. Klaus Weber (Bürgerliste) meinte zur Variante eins, man solle weiterdenken, ob man sie nicht weiterführe. Auch die Variante zwei solle man nicht außer Acht lassen.

Dr. Andrea Grote (Bündnis 90/Die Grünen) brachte eine weitere Variante ins Spiel. Sie schlug vor, die Variante drei zu realisieren, indem man von der „Betonstraße“ nördlich etwas wegnehme und sie nach Süden erweitere, denn die Querung über die Betonstraße sei nicht gut. Bürgermeister Wimmer erklärte, das Problem sei der benötigte Grund, den der Forst nicht hergebe.

Bjr

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