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„Es wird ohnehin langsam gefahren“

Gemeinderat Surberg lehnt Tempo-30-Zone im Bereich von Hufschlag ab

Einen Antrag hatten 29 Anwohner des Papst-Benedikt XVI.-Wegs an die Gemeinde gestellt, für den Abschnitt des Papst-Benedikt XVI.-Wegs von der Bahnunterführung bis zur Einmündung in die Georgistraße eine Tempo-30-Zone einzurichten. Sie begründeten ihren Antrag damit, dass der Papst-Benedikt XVI.-Weg nur einspurig und sehr unübersichtlich sei, sodass die Sicherheit für Kinder und Spaziergänger gefährdet sei.

Surberg – In der Sitzung des Surberger Gemeinderats berichtete Bürgermeister Michael Wimmer, die Polizeiinspektion Traunstein habe sich die Situation anzusehen und eine Geschwindigkeitsbeschränkung im beantragten Bereich als „weder für rechtlich möglich (fehlende besondere Gefahrenlage) noch wirklich zielführend“ beurteilt. Dagegen halte sie eine Anordnung einer Tempo-30-Zone im Bereich des Papst-Benedikt XVI.-Wegs, der Georgistraße und der Straße „Am Kircherl“ aus rechtlicher Sicht für möglich und die Örtlichkeit für besonders geeignet.

Aus dem Bereich Hufschlag riefen immer wieder Anwohner an, weil durch Hufschlag zu schnell gefahren werde und dies in Verbindung mit dem hohen Aufkommen an Radfahrern immer wieder zu gefährlichen Situationen führe. Außerdem seien auf der Georgistraße viele Schulkinder unterwegs. Deshalb werde vorgeschlagen, eine Tempo-30-Zone für den Bereich Hufschlag auszuweisen, was zur Folge habe, dass im gesamten Bereich an Kreuzungen und Einmündungen die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ gelte, so der Bürgermeister.

Während Martin Zillner (CSU/Kommunale Wählervereinigung) und zweiter Bürgermeister Jakob Steiner (Freie Wähler) kein Problem mit Tempo 30 und „rechts vor links“ hatten, meinte dritte Bürgermeisterin Katharina Schallinger (CSU/Kommunale Wählervereinigung), Tempo 30 sei nicht notwendig, weil die Engstellen gefährlich seien, sodass man ohnehin nicht schneller als 30 km/h fahren könne. Sie schlug eine Einbahnstraßenregelung vor. Georg Schmid (Bürgerliste) stellte ebenfalls fest, alle Leute führen ohnehin langsamer. Die Straße „Am Kircherl“ sei bereits eine Spielstraße. Klaus Weber (Bürgerliste) erklärte, mit Tempo 30 tute man weder den Auto- noch den Radfahren einen Gefallen. Vorgeschlagen wurde noch, an einigen Stellen eine Vorfahrtregelung nur für die Kreuzung bzw. Einmündung einzurichten. Mit 12:4 Stimmen wurde schließlich der Antrag abgelehnt, in Hufschlag eine Tempo-30-Zone einzurichten. Mit der Polizei sollen andere Möglichkeiten wie Einbahnstraße und Vorfahrtregelung besprochen werden.

Außerdem wurde die Aktualisierung der Straßenbestandsverzeichnisse fortgeführt und zwei Änderungen beschlossen. Die Ortsstraße von der ehemaligen St 2105 – Waginger Straße – bis zum Ortsende von Hufschlag bei der östlichen Grundstückgrenze des Anwesens Lärchenweg 22 wird zur Ortsstraße gewidmet. Die Gemeindeverbindungsstraße von Hufschlag über Lappen zur Gemeindeverbindungsstraße Thunstetten/Oed wird zur Gemeindeverbindungsstraße „Hufschlag zur Gemeindeverbindungsstraße Thunstetten/Oed gewidmet. Die Baulast bleibt jeweils bei der Gemeinde Surberg.

Bjr

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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