"Mitreden und sich einmischen"

Surberger Grüne treten mit sechs Kandidaten bei Gemeinderatswahl an

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Mit sechs Kandidaten treten die Surberger Grünen bei der Gemeinderatswahl an. Unser Foto zeigt von links Andreas Wimmer, Kilian Wimmer, Landratskandidatin Gisela Sengl, Johann Brunner, Elke Scheil, Dr. Andrea Grote und Alfred Steinmaßl.

Surberg - Mit sechs Kandidaten für den Gemeinderat treten die Surberger Grünen bei den kommenden Kommunalwahlen im März an. Bei der Aufstellungsversammlung im Hofbräuhaus Traunstein wurde die Gemeinderatsliste mit 6:0 Stimmen angenommen.

Zuvor hatten alle Kandidaten die Gelegenheit, sich als Person vorzustellen sowie ihre kommunalpolitischen Ansichten vorzutragen. Da im Surberger Gemeinderat 16 Gemeinderäte sitzen, werden die Kandidaten auf dem Wahlvorschlag mehrfach aufgeführt. Die Liste stellt sich deshalb wie folgt dar: Platz 1 bis 3 Dr. Andrea Grote, Marketingreferentin, Platz 4 bis 6 Elke Scheil, Rentnerin, Platz 7 bis 9 Johann Brunner, Bildhauer und Maler, Platz 10 bis 12 Andreas Wimmer, Realschullehrer, Platz 13 und 14 Kilian Wimmer, Ingenieur der Elektrotechnik sowie Platz 15 und 16 Alfred Steinmaßl, Pensionär. 


Scheil betonte, wie wichtig es sei, dass für die Kommunalwahlwahlen 2020 in Surberg wieder eine grüne Liste aufgestellt werden konnte, um im Gemeinderat mitreden und sich einmischen zu können. Es tue sich nämlich etwas in den Köpfen der Menschen. Wir in Deutschland könnten froh und glücklich sein, in einer Demokratie zu leben, in der die Menschen Wählen und sich einbringen können, so Scheil. 

Die Landratskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Gisela Sengl, zeigte sich positiv überrascht, dass die Grünen in Surberg wieder mit einer Liste für die Gemeinderat antreten werden. In Surberg habe es für die Grünen stets super Ergebnisse gegeben. Deshalb wäre es schade gewesen, wenn keine Liste zusammengekommen wäre. Die Kommunalwahlwahlen 2020 würden ganz wichtige Wahlen sein, denn in Bayern werde es „ganz schön rumpeln“. Viel mehr Menschen interessierten sich wieder für die Politik und engagierten sich positiv. Sich gegenseitig zu beschimpfen, habe keinen Sinn. Die Kommunen seien das „Herzstück der Demokratie“, weil sie einen direkten Zugang zu den Problemen hätten. Als wichtigste Aufgaben nannte sie den Klimaschutz, das soziale Miteinander und die regionale Wertschöpfung. 

Bjr

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