Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Surberg

18 Fragen an Michael Wimmer (CSU)

Wird in Surberg den scheidenden Bürgermeister Josef Wimmer wohl nachfolgen: Michael Wimmer (CSU).
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Wird in Surberg den scheidenden Bürgermeister Josef Wimmer wohl nachfolgen: Michael Wimmer (CSU).

Surberg - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Surberg wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen den einzigen Kandidaten vor: Michael Wimmer (CSU).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Michael Wimmer


2. Partei

CSU und Kommunale Wählervereinigung Surberg

3. Alter

46

4. Wohnort

seit 2001 in Lauter

5. Geburtsort

Traunstein

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

zwei Söhne

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Seit 2006 Mitglied bei der CSU, 2009 CSU Ortsvorsitzender OV Surberg, 2014 zweiter Bürgermeister

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Alois Glück

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Unser Vereinsleben, unsere Werte, das Miteinander von Jung und Alt sowie das Bewahren unserer Traditionen, das verbindet mich mit der Gemeinde.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Seit sechs Jahren bin ich zweiter Bürgermeister der Gemeinde Surberg. In dieser Zeit habe ich bereits vielfältige Kenntnisse über die Abläufe unserer Gemeindeverwaltung erwerben können. Viele Begegnungen mit den Bürgern bestärken mich, auch zukünftig Verantwortung zu übernehmen.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Der Amtierende geht in den Ruhestand, es gibt einen Bürgermeisterkandidat Michael Wimmer.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Mit dem derzeitigen Überarbeiten des Flächennutzungsplans müssen Flächen für altersgerechte Wohnungen für junge und ältere Menschen geschaffen werden. Zudem muss darauf geachtet werden, dass bei Objektbauten mehr Wohnungen für Mitbürger mit geringen Einkommen entstehen.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Eine Sozialmitarbeiterstelle für Hausbesuche möchte ich schaffen und es soll ein Pflegekompass erstellt werden, mit dem sich die Bürger und ihre Angehörigen z.B. über Senioren- und Behindertenbeauftragten, Rufbus, Notfallmappe, Patientenverfügung und ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtung informieren können. Durch meine berufliche Erfahrung als zertifizierter Energieberater und aus innerer Überzeugung will ich dazu beitragen, dass unsere kommunalen Gebäude bis 2030 CO²-neutral werden. Für eine angebrachte Haushaltsführung setzte ich mich weiter ein, damit unsere Gemeinde bis zum Jahre 2030 schuldenfrei wird.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Mit dem derzeitigen Überarbeiten des Flächennutzungsplans und der alten Bebauungspläne, müssen Flächen für altersgerechte Wohnungen für junge und ältere Menschen geschaffen werden. Des Weiteren müssen wir ein Flächenmanagement erstellen wo Baulücken und leerstehende Wohnungen ersichtlich werden.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Wie bereits erläutert, sollen unsere kommunalen Gebäude bis 2030 CO²-neutral werden.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Wir als Gemeinde sollen mehr Blumenwiesen für Insekten auf gemeindeeigenen Grünflächen umsetzten mit dem Konzept der Eh da-Flächen. Ich unterstütze die Landwirte, weil Sie die landwirtschaftlichen Flächen für die Erzeugung der regionalen Produkte benötigen und diese hochwertigen Produkte für uns alle wichtig sind.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Das respektvolle Miteinander und die Werte unserer Heimat sowie unserer Traditionen möchte ich bewahren, aber auch die Offenheit für Neues liegen mir am Herzen. Das macht unsere Gemeinde Surberg so lebenswert und für mich so einzigartig.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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