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Michael Wimmer und Sylvia Kögler unterzeichnen Vertrag

Partnerschaft zwischen Surberg und Grafenbach-St. Valentin endlich besiegelt

Partnerschaft zwischen Surberg und Grafenbach-St. Valentin endlich besiegelt
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Surbergs Bürgermeister Michael Wimmer sowie zweiter Bürgermeister Jakob Steiner (Mitte) und dritte Bürgermeisterin Katharina Schallinger (rechts) übergaben Bürgermeisterin Sylvia Kögler aus Grafenbach-St. Valentin eine Partnerschaftstafel, mit der am Ortseingang auf die Partnerschaft hingewiesen wird.

Mit ihrer Unterschrift besiegelten der Surberger Bürgermeister Michael Wimmer und Bürgermeisterin Sylvia Kögler aus der Marktgemeinde Grafenbach-St. Valentin in Niederösterreich endlich die Partnerschaft zwischen ihren Gemeinden.

Surberg – Eigentlich sollten die Urkunden schon vor gut zwei Jahren unterschrieben werden, was jedoch durch die Corona-Pandemie verhindert wurde. Den Festabend im Wirtshaus Lauter gestaltete die Musikkapelle Surberg-Lauter musikalisch.

Auf Grundlage des Partnerschaftsvertrags vereinbaren die Gemeinden, eine Partnerschaft aufzubauen. Dabei beruht die Partnerschaft auf dem gegenseitigen Willen, eine freundschaftliche Bindung zwischen den Einwohnern beider Gemeinden zu entwickeln. Die Gemeinde beabsichtigen mit der Partnerschaft, die bereits bestehenden guten Kontakte auf gesellschaftlicher, kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Ebene zu pflegen und zu vertiefen sowie auf Begegnungen zwischen den Vereinen und Organisationen, insbesondere der Jugend hinzuwirken.

Als weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist in der Urkunde der Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeindevertretern beider Kommunen in allen Bereichen und Fragen des kommunalen Handelns festgehalten.

Schließlich bekräftigen beide Gemeinden den Wunsch und Willen, dass ihre Partnerschaft der Festigung der Freundschaft der jetzigen und auch der zukünftigen Generationen dienen werde.

Bürgermeister Wimmer betonte, dass es ihm eine Ehre und Freude sei, dass es nach über zwei Jahren endlich mit dem Besuch der Delegation aus Grafenbach-St. Valentin funktioniert habe und man diesen schönen Festabend feiern könne. Normalerweise sollte dies noch unter dem damaligen Bürgermeister und jetzigen Altbürgermeister Josef Wimmer passieren, weil dieser maßgeblich für das Zustandekommen der Gemeindepartnerschaft verantwortlich gewesen sei.

Altbürgermeister Wimmer war es dann auch vorbehalten, die Vorgeschichte zum Zustandekommen der Partnerschaft darzustellen. Demnach machte der langjährige Musikmeister der Musikkapelle Surberg-Lauter Hans Greisberger, der vor zehn Jahren verstorben ist, öfter Urlaub in Grafenbach-St. Valentin, weil dort sein Bruder Konrad lange Zeit als Pfarrer wirkte. Weil er seine Kirche umbauen wollte, die finanziellen Mittel aber knapp waren, kam sein Bruder Hans auf die Idee, mit der Musikkapelle Surberg-Lauter in Grafenbach-St. Valentin einen Bierabend zugunsten des Kirchenumbaus zu gestalten.

Beide fragten die Musikkapelle St. Valentin, ob so ein Abend möglich sei., was diese sehr begrüßte. So gestalteten die Surberg-Lauterer im September 1988 einen bayerischen Bierabend. „Seither haben wir Musikanten der Musikkapelle Surberg-Lauter mit den Musikanten der Musikkapelle St. Valentin eine wirklich schöne freundschaftliche Beziehung“, betonte Wimmer.

Seither besuchten die Surberg-Lauterer Musikfeste, Frühschoppen und das 95. Jubiläum der Musikkapelle St. Valentin-Landschach. Im Gegenzug kamen die Österreicher unter anderem zur 1200-Jahr-Feier von Surberg, zum Dorffest in Surberg, zu einem Gastkonzert in der Surtalhalle sowie zum 125. und 140. Gründungsfest der Musikkapelle Surberg-Lauter.

Von Seiten der Gemeinde Surberg führte ein Ausflug des Gemeinderats 2014 und der Gemeindeausflug der Verwaltung 2019 nach Grafenbach-St. Valentin. Bürgermeister Josef Wimmer kam die Idee einer Gemeindepartnerschaft, die er mit Bürgermeisterin Sylvia Kögler besprochen hat. Dann ist die Idee in den jeweiligen Gemeinderäten zur Abstimmung gekommen und von beiden Seiten positiv beschieden worden.

„Gedacht war ja, dass wir diesen Abend mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden im April 2020 zum Ende meiner Amtszeit noch feiern konnten. Die Gründe, warum das damals nicht mehr möglich war, sind bekannt“, sagte Wimmer. „Mich freut es ganz besonders, dass dieser Abend heute zustande gekommen ist. Ich wünsche dieser Gemeindepartnerschaft, dass sie mit vielen guten Kontakten gepflegt wird und dass viele schöne Ereignisse zwischen den beiden Gemeinde folgen werden“, schloss der Altbürgermeister.

Gut Ding brauche Weile, meinte Bürgermeisterin Kögler, die auf die sehr langen Kontakte hinwies. Die Wartezeit sei auch eine Reifezeit. Es sei schön die Gemeinde Surberg als Partner zu haben. „Es freut mich, dass die Partnerschaft nun offiziell ist“, unterstrich sie. Sie dankte für das wundervolle Wochenende, das nicht nur aus dem Festabend, sondern auch durch eine Brauereibesichtigung im Hofbräuhaus Traunstein und einer Besichtigung aller gemeindlichen Einrichtungen bestand. Kögler wünschte sich mehr Austausch unter den Vereinen.

Als Geschenke hatte sie eine niederösterreichische Mostjause, ausreichend Obstbrände und eine niederösterreichische Mehlspeise als Nachspeise mitgebracht. Die Surberger revanchierten mit einem Blumenstrauß, einem Geschenkkorb mit regionalen Spezialitäten und einer Partnerschaftstafel für den Ortseingang. Bjr

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