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Gemeinderatssitzung in Surberg zu zahlreichen Themen

60.000 Euro für Grundschule von „Digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ in Aussicht

Digitales Klassenzimmer
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Digitales Klassenzimmer (Symbolbild)

Bezüglich der Digitalisierung der Grundschule Surberg gab der Bürgermeister bekannt, dass Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus habe 2020 die Förderrichtlinie „Digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR) bekannt gegeben.

Surberg - Die Gemeinde Surberg könne demnach mit einer Förderung von rund 60.000 Euro rechnen. Um einen Förderantrag stellen zu können, sei die Firma SKOOL in Übersee im vergangenen September beauftragt worden, ein Digitalisierungskonzept für die Grundschule Surberg zu erstellen.

Nach Vorlage des Konzepts habe die Verwaltung im April einen Förderantrag mit den Maßnahmen Herstellung einer Netzwerk-Infrastruktur und einer W-LAN-Infrastruktur im Schulgebäude sowie Ausstattung der Klassenzimmer mit interaktiven Whiteboards und Displays gestellt. Die Gesamtkosten betrügen knapp 139.000 Euro. Somit würde für die Gemeinde ein Betrag von etwa 79.000 Euro übrig bleiben, so Wimmer.

Tierwohl-Kompoststall kann gebaut werden

Das einstimmige gemeindliche Einvernehmen erteilte der Surberger Gemeinderat dem Neubau eines Tierwohl-Kompoststalls nach ökologischen Richtlinien sowie dem Neubau einer Güllegrube in Andrichstadt. Bürgermeister Michael Wimmer erklärte dazu, das Bauvorhaben liege im Außenbereich und sei privilegiert, weil es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dienen und nur einem untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnehmen soll. Öffentliche Belange stünden nicht entgegen. Die Zufahrt sei durch die Lage des Grundstücks an der Gemeindeverbindungsstraße Andrichstadt-Knappenfeld gesichert. Die Abwasserbeseitigung werde durch die neu zu errichtende Güllegrube gesichert.

Die Besitzer eines Grundstücks am Papst-Benedikt XVI.-Weg haben bei der Gemeinde Surberg die Änderung des Bebauungsplans „Hufschlag-Mitte“ beantragt. Auf dem Grundstück sollen die Errichtung eines zusätzlichen Einfamilienhauses sowie Anpassungen im Bereich der Grünfläche vorgesehen werden. Nach den Worten des Bürgermeisters erklären sich die Antragsteller bereit, alle in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten zu übernehmen. Der Gemeinderat stimmte einer Änderung des Bebauungsplans ohne Gegenstimme grundsätzlich zu. Die Planungsgruppe Strasser GmbH in Traunstein wird einen Änderungsplan erstellen, der dem Gemeinderat anschließend zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen ist.

Blühflächen und Bienenweiden in der Gemeinde Surberg

Um ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten, hat die Gemeinde Surberg nach den Worten des Gemeindeoberhaupts vier gemeindeeigene Grundstücke für die Anlage von Blühflächen und Bienenweiden zur Verfügung gestellt. Der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamts Traunstein, Markus Breier, stand dabei der Gemeinde beratend zur Seite und hat sich dafür eingesetzt, dass das mehrjährige Saatgut vom Landkreis zur Verfügung gestellt wird. Für die Umsetzung des Projekts konnte Landschaftsgärtner German Heck gewonnen werden. Der Bauhof hat laut Wimmer bereits begonnen, den Boden für die Aussaat der Blühmischungen vorzubereiten.

Weiterhin gab Wimmer bekannt, dass die Ingenieurarbeiten zur Ausführung der Sanierung der gemeindlichen Brücken zum Angebotspreis von rund 27.000 Euro an das Ingenieurbüro Haumann & Fuchs in Traunstein vergeben wurden.

Das Ingenieurbüro in Traunreut wurde mit den Ingenieurarbeiten für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von der B304 nach Grottenbach (Angebotspreis 15.000 Euro), für die Zustandsfeststellung und Zustandsbewertung der Kanäle für die Aufstellung des Sanierungskonzepts Bauabschnitt III (17.300 Euro) sowie für die „Betreuung Einbau von vier Messeinrichtungen“ in die Entlastungsbauwerke des Kanalsystems (8400 Euro) betraut.

Für einen Angebotspreis von fast 80.000 Euro erfolgte die Ersatzbeschaffung der Feuerwehrschutzkleidung für die Freiwillige Feuerwehr Surberg bei der Firma BAS in Planegg.

Der Auftrag für die Anschaffung neuer Küchenmöbel und Küchengeräte für das Rathaus ging zum Angebotspreis von 16.400 Euro an die Firma Gebhard Huber in Surberg.

Bjr

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