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Illegale Sammlung in Surberg

Flyer verteilt: "Wir nehmen alles, was sie nicht brauchen!"

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Diese Sammelzettel wurden in Surberger Briefkästen gefunden.

Surberg - In Surberg waren in letzter Zeit zunehmend Wurfzettel in den Briefkästen zu finden, welche die "Sammlung einer ungarischen Familie" ankündigten. Die Bürger sollten doch tatsächlich nicht mehr benötigte Sachen einfach vor die Tür legen:

"Wir nehmen alles, was sie nicht brauchen", kündigt das Flugblatt an, auf welches eine Leserin die Redaktion von chiemgau24.de aufmerksam machte. In holprigem Deutsch wird darin unter anderem die Suche nach "Kettensagen" und "Gestrüp" angekündigt. Neben den verteilten Zetteln wurden von Anwohnern zudem verdächtige Personen beobachtet, welche sich auf und um Grundstücke in Surberg aufgehalten haben sollen.

Wie chiemgau24.de auf Anfrage vom Landratsamt Traunstein erfuhr, handelt es sich bei dem angekündigten Termin am Mittwoch, den 25. April, um eine illegale, nicht angemeldete Sammlung, die in dieser Form in der Vergangenheit bereits in zahlreichen Gemeinden angekündigt wurde.

Es wird deshalb dazu geraten, nicht mehr benötigte Gegenstände lieber in einer der vielen offiziellen Sammelstellen abzugeben. "In jeder Kommune gibt es einen Wertstoffhof. Dort kann so gut wie alles entsorgt werden und man ist „auf der sicheren Seite", betont Roman Schneider, Pressesprecher des Landratsamtes Traunstein, gegenüber chiemgau24.de. Im Zweifelsfall könne man die dort eingesetzten Mitarbeiter um Rat fragen.

Strafverfolgung gestaltet sich schwierig

Auch bei der Polizei in Traunstein scheint das Problem bereits bekannt. Die Inspektion in Traunstein teilte mit, dass die Sammlung in Surberg am Mittwoch nach Möglichkeit durch die Polizei überwacht wird. Dennoch wird dazu geraten, die Haustüre zu verschließen sowie Schrott und ähnliche Gegenstände nicht vor die Tür zu legen. 

Den Veranstaltern illegaler Sammlungen droht in der Regel ein Bußgeld. Da allerdings weder Name noch Telefonnummer auf dem Wurfzettel ersichtlich sind, ist die Strafverfolgung solcher und ähnlicher Sammlungen nur schwer durchzuführen, hieß es von Seiten des Landratsamtes.

Rosa Lechner

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